11 June 2026, 08:06

Kulturhaushalt 2027: Österreich kürzt Millionen für Museen und Filmförderung

Stabile Finanzierung bedeutet 'einen echten Einschnitt' für die Kultur

Kulturhaushalt 2027: Österreich kürzt Millionen für Museen und Filmförderung

Österreichs Kunst- und Kulturbereich muss 2027 mit Kürzungen rechnen

Der Etat für Kunst und Kultur wird um 3,3 Prozent gekürzt – das entspricht einem Minus von 21,1 Millionen Euro. Nach zähen Verhandlungen konnten tiefgreifendere Einschnitte jedoch abgewendet werden.

Das Gesamtbudget für Kunst und Kultur beläuft sich 2027 auf 608,7 Millionen Euro. Davon entfallen auf die Bundesmuseen 151,2 Millionen Euro, und zwar sowohl für 2027 als auch für 2028. Die Basisfinanzierung der Bundestheater bleibt hingegen mit 204,2 Millionen Euro für denselben Zeitraum stabil.

Das Österreichische Filminstitut erhält 34,5 Millionen Euro an Bundesmitteln – weniger als in den Vorjahren. Sein Gesamtbudget für 2027 und 2028 ist mit 37 Millionen Euro veranschlagt. Auch die Denkmalschutzförderung wird um eine Million Euro auf 54 Millionen Euro reduziert.

Besonders betroffen ist das Museum für Volkskunde: Sein Sanierungsetat wurde um 11,4 Millionen Euro gekürzt. Unterdessen feierte das Burgtheater kürzlich die Premiere von Haut um Haut in der Regie von Stefan Bachmann.

Insgesamt stehen dem Kunst- und Kulturbereich 2027 Mittel in Höhe von 181 Millionen Euro zur Verfügung. Während einige Bereiche stabil bleiben, müssen andere spürbare Einschnitte hinnehmen. Der endgültige Haushalt ist das Ergebnis intensiver Verhandlungen.

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