Kubas Krise im Fokus: Theater und Diskussion verbinden Kunst mit Aktivismus
Miriam AlbrechtKubas Krise im Fokus: Theater und Diskussion verbinden Kunst mit Aktivismus
Theaterperformance und Diskussion thematisieren Kubas sich verschärfende Krise
Bei einer Veranstaltung mit Theaterauszug und anschließender Diskussion wird die sich zuspitzende Lage in Kuba in den Fokus gerückt. Gezeigt wird eine Szene aus dem Stück von Dario Fo und Franca Rame, das von den Erfahrungen der Friedensaktivistin Cindy Sheehan inspiriert ist. Die Aufführung zieht Parallelen zwischen Sheehans Schicksal und den aktuellen Kämpfen der karibischen Insel.
Cindy Sheehan wurde 2004 international bekannt, als sie vor dem Ranch-Anwesen von Präsident George W. Bush gegen den Irakkrieg protestierte. Ihr Sohn Casey war im Krieg gefallen – eine Tragödie, die sie zu der zentralen Frage des Stücks führte: „Warum musste mein Sohn sterben?“ Heute dient diese Frage als Mahnmal für die Situation in Kuba.
Die kubanische Theaterregisseurin und Schauspielerin Roxana Pineda wird den Ausschnitt aufführen. Sie ist derzeit Stipendiatin der Fondazione Fo e Rame in Italien, einer Partnerorganisation der Panter Foundation. Die Stiftung fördert Künstler:innen und Aktivist:innen unter anderem durch ihr Rest & Resilience-Fellowship.
Im Anschluss an die Performance diskutiert ein Podium über Kubas wirtschaftlichen Absturz und die Versorgungsengpässe. Die Runde wird von Bernd Pickert moderiert. Zu den Gästen zählen kubanische Exilanten in Deutschland: der Schriftsteller Amir Valle sowie die Journalist:innen Mauricio Mendoza und Cynthia de la Cantera. Ein zentrales Thema wird das US-Embargo gegen Kuba sein, das die Bevölkerung besonders hart trifft.
Die Veranstaltung verbindet Kunst und Aktivismus, um Kubas Krise zu thematisieren, und bietet Raum für Reflexion über die Herausforderungen der Insel und mögliche Lösungsansätze. Die Performance und Diskussion finden in der Kantine des Veranstaltungsorts statt.






