Kostanay feiert Erfolg: NEET-Jugendliche um 72 Prozent reduziert
In der kasachischen Region Kostanay ist die Zahl der NEET-Jugendlichen – also junger Menschen, die weder einer Beschäftigung nachgehen noch in Bildung oder Ausbildung sind – deutlich gesunken. Während im Jahr 2023 noch 11.924 Betroffene registriert wurden, verringerte sich die Zahl bis Ende 2025 auf 3.330. Dieser Rückgang ist vor allem auf gezielte Maßnahmen der Regierung und lokale Beratungsangebote zurückzuführen. Die meisten NEET-Jugendlichen in der Region Kostanay lebten 2025 in städtischen Gebieten sowie im gleichnamigen Bezirk. In ländlichen Regionen waren die Fallzahlen demgegenüber deutlich niedriger. Ein entscheidender Wendepunkt zeigte sich bereits 2024, als sich die NEET-Zahlen im Vergleich zum Vorjahr halbierten. Zu Beginn des Jahres 2025 waren noch 6.104 junge Menschen ohne Beschäftigung oder Bildung gemeldet, doch bis Dezember sank diese Zahl auf 3.330.
Die positiven Entwicklungen sind eng mit staatlichen Initiativen verknüpft. Im Jahr 2025 fanden in der Region Kostanay insgesamt 16.301 Beratungsgespräche statt, wobei 11.366 davon im Rahmen staatlich geförderter Programme durchgeführt wurden. Das Jugendressourcenzentrum allein führte 3.691 dieser Gespräche durch. Die Behörden setzten dabei auf aktive Strategien der Kontaktaufnahme, um betroffene Jugendliche zu erreichen und ihnen Perspektiven aufzuzeigen. Parallel dazu sank die NEET-Quote von 5,7 Prozent im Jahr 2023 auf einen niedrigeren Wert bis Ende 2025.
Der anhaltende Rückgang der Zahlen zeigt, dass die Kombination aus Aufklärung, Beratung und gezielten Förderprogrammen Wirkung zeigt. Besonders die Konzentration auf individuelle Betreuung und die Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen trugen dazu bei, die Situation junger Menschen in der Region nachhaltig zu verbessern. Die Entwicklungen in der Region Kostanay belegen, dass durch systematische Maßnahmen und enge Begleitung der Jugendlichen spürbare Erfolge erzielt werden können. Mit dem deutlichen Rückgang der NEET-Zahlen von 11.924 auf 3.330 innerhalb von zwei Jahren hat sich die Lage für viele junge Menschen verbessert – ein Trend, der durch die Fortführung der Programme weiter gestärkt werden könnte.






