Kenia prüft 74,7 Millionen Schilling für Stipendien – flossen die Gelder korrekt?
Miriam AlbrechtKenia prüft 74,7 Millionen Schilling für Stipendien – flossen die Gelder korrekt?
Ein Parlamentsausschuss untersucht die Verwendung von umgerechnet 74,7 Millionen Kenia-Schilling, die für ein Stipendienprogramm bereitgestellt wurden. Der Öffentliche Rechnungsprüfungsausschuss (Public Accounts Committee, PAC) der Nationalversammlung hat eine Untersuchung eingeleitet, wie die Mittel während des Haushaltsjahres 2023/2024 verwaltet wurden. Die Gelder waren vom Staatssekretariat für technische und berufliche Ausbildung und Weiterbildung (TVET) an das Programm "Wings-to-Fly Equity" ausgezahlt worden.
Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht die Frage, ob die 74,7 Millionen Schilling tatsächlich bei den vorgesehenen 452 Stipendiaten ankamen. Ein Gremium des Parlaments prüft derzeit den Auszahlungsprozess, um festzustellen, ob die Mittel ordnungsgemäß verwendet wurden.
Zudem soll die Untersuchung Klarheit über die Auswahlkriterien für die Vergabe der Gelder schaffen. Die Behörden wollen wissen, nach welchen Maßstäben die Empfänger ausgewählt wurden und ob das Verfahren den geltenden Richtlinien entsprach.
Das Programm "Wings-to-Fly Equity", das bedürftige Studierende unterstützen soll, gerät damit zunehmend in die Kritik. Die PAC-Mitglieder sichten derzeit Finanzunterlagen und Programmdokumente, um Transparenz herzustellen.
Die Ergebnisse der Prüfung werden zeigen, ob die Gelder korrekt an die Stipendiaten flossen. Je nach Ausgang könnten sich daraus Konsequenzen für die künftige Verwaltung ähnlicher Programme ergeben. Der Abschlussbericht des Ausschusses soll Aufschluss über den Auszahlungsprozess geben.
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