Katharinenball feiert russlanddeutsche Kultur zwischen Geschichte und Moderne
Lotta BrandtKatharinenball feiert russlanddeutsche Kultur zwischen Geschichte und Moderne
Der Katharinenball vereinte Geschichte, Kunst und Kultur in einer großen Feier
Veranstaltet von Katharina Martin-Virolainen und Oleg von Riesen, setzte der Ball das Erbe der Russlanddeutschen eindrucksvoll in Szene. In historischem Schlossambiente bot er ein vielseitiges Programm aus Darbietungen, Ausstellungen und Netzwerkmöglichkeiten.
Den Auftakt bildete die Wanderausstellung „Geschichte als Schlüssel zur Gegenwart“, die das historische Gedächtnis der Russlanddeutschen bewahren und ihren anhaltenden Einfluss auf die deutsche Gesellschaft würdigen sollte. Ihre von Entbehrungen und Widerstandskraft geprägte Geschichte stand im Mittelpunkt der Theaterproduktion „Mein Volk“, die ihre Schicksale von Katharinas des Großen Manifest bis zur Rückkehr nach Deutschland nachzeichnete.
Auch Mode spielte eine zentrale Rolle: Der Designer August Raddatz präsentierte im Rahmen einer eigenen Show seine Winterkollektion 2026–2027 unter dem Titel „Tempo und Emotion“. Später begeisterte die Sängerin Helena Goldt mit ihrer kraftvollen Stimme und einer mitreißenden Bühnenpräsenz das Publikum.
Die Atmosphäre des Schlosses verlieh dem Abend eine zeitlose Aura – hier trafen Vergangenheit und moderne Kultur aufeinander. Gäste aus Kunst und Öffentlichkeit nutzten die Gelegenheit, um neue Kontakte zu knüpfen.
Der Katharinenball entwickelte sich zu einem unvergesslichen Fest des Gedenkens, der Kunst und der Gemeinschaft. Die Teilnehmer gingen mit einem vertieften Bewusstsein für die Leistungen der Russlanddeutschen nach Hause. Viele zeigten sich bereits jetzt begeistert von der nächsten Auflage der Veranstaltung.






