Kasachstan geht hart gegen illegale Mülldeponien und Umweltverstöße vor
Lotta BrandtKasachstan geht hart gegen illegale Mülldeponien und Umweltverstöße vor
Behörden in der Region Mangystau haben nach Umweltinspektionen, bei denen zahlreiche Verstöße aufgedeckt wurden, Konsequenzen gezogen. Die Regionalstaatsanwaltschaft für Umweltschutz führte im Rahmen der Kampagne „Sauberes Kasachstan“ Razzien in Aктаu und im Bezirk Munajly durch. Dabei wurden illegale Müllkippen, unautorisierte Bodenentnahmen sowie Versäumnisse bei der städtischen Instandhaltung festgestellt.
Während der Kontrollen stießen die Beamten auf mehrere illegale Mülldeponien und einen Fall von nicht genehmigtem Bodenabbau. Diese Verstöße lösten umgehende Maßnahmen der Behörden aus. Gegen den stellvertretenden Äkim des Bezirks Munajly, mehrere Anwohner sowie Mitarbeiter der Äkimatsverwaltung von Aктаu wurden wegen ihrer Beteiligung an den Vergehen verwaltungsrechtliche Sanktionen verhängt.
Die Staatsanwälte betonten die Notwendigkeit abgestimmter Anstrengungen, um die Umwelt sauber zu halten. Sie riefen die Bevölkerung dazu auf, ökologische Standards einzuhalten und Abfälle ausschließlich an den dafür vorgesehenen Stellen zu entsorgen. Zudem wurden die Behörden angewiesen, die illegalen Müllhalden zu beseitigen und die betroffenen Flächen wiederherzustellen.
Die Razzien führten zu disziplinarischen Maßnahmen gegen die an den Verstößen beteiligten Beamten und Anwohner. Die aufgedeckten illegalen Aktivitäten werden nun weiter untersucht. Die Behörden unterstrichen erneut die Bedeutung der Einhaltung von Umweltschutzvorschriften, um künftige Verstöße zu verhindern.






