01 May 2026, 00:18

Jens Castrop droht WM-Traum zu platzen: Drei Spiele Sperre nach Roter Karte

Ein Fußballspieler in rot-gelber Uniform, der einen Ball auf einem Feld mit Zuschauern in den Rängen und Werbetafeln im Hintergrund kickt.

Jens Castrop droht WM-Traum zu platzen: Drei Spiele Sperre nach Roter Karte

Borussia Mönchengladbachs Mittelfeldspieler Jens Castrop für drei Spiele gesperrt

Der Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach, Jens Castrop, muss nach einer umstrittenen Roten Karte eine dreispielige Sperre hinnehmen. Der deutsch-koreanische Spieler sah am 25. Oktober in einem Bundesliga-Duell gegen den FC Bayern München erstmals in dieser Saison die direkte Rote Karte. Castrop verteidigte seitdem sein Foul und argumentierte, die Strafe sei für das Tackling gegen Bayerns Kumbedi zu hart ausgefallen.

Der 25-Jährige steht nun unter Zeitdruck, um vor der Bekanntgabe des WM-Kaders Koreas am 16. Mai seine Disziplin unter Beweis zu stellen. Die Rote Karte erhielt er nach einem kräftigen, von den Schiedsrichter:innen als rücksichtslos eingestuften Zweikampf. Der Mittelfeldspieler, der in der Vergangenheit bereits mit Disziplinproblemen auffiel, kassierte in der letzten Saison in nur 25 Spielen elf Gelbe Karten. Dennoch besteht er darauf, dass der jüngste Vorfall keinen Platzverweis rechtfertigte.

Seit seinem Debüt für die koreanische Nationalmannschaft im vergangenen Herbst kam Castrop auf fünf Länderspieleinsätze. Angesichts der bevorstehenden WM betont er seinen Willen, weitere disziplinarische Vergehen zu vermeiden. Sollte er nominiert werden, will er ohne Wiederholung früherer Fehler zum Erfolg Koreas beitragen.

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Die Sperre bedeutet, dass Castrop drei wichtige Bundesliga-Partien verpassen wird. Sein Verein, Borussia Mönchengladbach, muss sich in den kommenden Wochen ohne ihn arrangieren. Unterdessen wird das koreanische Trainerteam sein Talent gegen seine Disziplinbilanz abwägen, bevor der finale Kader feststeht.

Castrops Sperre erhöht den Druck im Vorfeld einer möglichen WM-Nominierung. Der Mittelfeldspieler hat versprochen, sich keine weiteren Vergehen zu erlauben, falls er die Chance erhält, Korea zu vertreten. Ob er im Endkader steht, wird sich bei der Bekanntgabe der Mannschaft am 16. Mai zeigen.

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