Hunderte fordern am Tag der Arbeit bessere Bedingungen und Migrantenrechte in Washington
Ida SchmitzHunderte fordern am Tag der Arbeit bessere Bedingungen und Migrantenrechte in Washington
Am Internationalen Tag der Arbeiterbewegung sind am Mittwoch Hunderte Demonstranten in mehreren Städten des Bundesstaates Washington auf die Straße gegangen. Sie forderten bessere Arbeitsbedingungen, die Rechte von Migranten und ein Ende der Ausbeutung durch Politik und Wirtschaftseliten. Die Proteste fanden in Seattle, Tacoma, Vancouver, Yakima und Tukwila statt. In Seattle begann die Kundgebung im Cal Anderson Park, von wo aus sich die Menge über die East Pine Street in Bewegung setzte. Die Veranstaltung verlief weitgehend friedlich, wobei die Polizei nur geringfügige Störungen meldete.
Eine Gruppe von Demonstranten trug ein Transparent mit der Aufschrift „Arbeiter, Migranten und Einwanderer, vereint euch!“. Redner warfen der Regierung unter Donald Trump vor, Einwanderer und Arbeiter aus der Arbeiterklasse systematisch auszubeuten. April Sims, Präsidentin des Washington State Labor Council, rief die Anwesenden dazu auf, sich gegen Milliardäre und Politiker zu stellen, die die Wirtschaftspolitik dominieren.
Zu den zentralen Forderungen zählte die Abschaffung der US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE. Daneben thematisierten viele Teilnehmer lokale Anliegen, darunter die Entscheidung von Seattles Bürgermeisterin Katie Wilson, die Ausweitung von Polizeikameras vorübergehend zu stoppen. Die Demonstrationen zeigten eine breite Solidarität zwischen Arbeitern, Migranten und Einwanderern. Mit ihren Forderungen nach fairen Arbeitsbedingungen und einem gerechteren Einwanderungssystem unterstrichen die Teilnehmer die Dringlichkeit politischer Veränderungen.
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