Hertha BSC scheitert am Bundesliga-Aufstieg – und steht vor dem Neuanfang
Miriam AlbrechtHertha BSC scheitert am Bundesliga-Aufstieg – und steht vor dem Neuanfang
Die Saison von Hertha BSC endet mit einer herben Enttäuschung. Der Aufstieg in die Bundesliga ist gescheitert, und die letzten Spiele der Spielzeit haben die Schwächen des Teams deutlich offenbart. Besonders im Angriff mangelt es an Qualität, wie auch Spieler und Trainer bestätigen. Das entscheidende Spiel gegen den 1. FC Magdeburg verlor Hertha BSC mit 0:1. In den letzten vier Partien holte die Mannschaft nur einen Punkt und erzielte dabei lediglich ein Tor – eine Bilanz, die den Abstiegskampf und das verpasste Saisonziel unterstreicht.
Fabian Reese wies nach der Niederlage auf ein deutliches Qualitätsdefizit im Angriff hin. Auch Mittelfeldspieler Luca Schuler räumte ein, dass das Team nicht gut genug war. Cheftrainer Stefan Leitl reagierte bereits während des Spiels konsequent: Er wechselte den besten Torschützen der Mannschaft aus, da dieser mangelnde Einsatzbereitschaft gezeigt habe.
Die kommenden beiden Saisonabschlussspiele werden zeigen, welche Spieler noch Willen zum Kampf mitbringen und wer den Verein möglicherweise verlassen wird. Besonders im Fokus anderer Klubs stehen Torhüter Tjark Ernst sowie das Teenager-Talent Kennet Eichhorn. Leitl selbst kündigte eine harte Woche an, um die offensichtlichen Schwächen des Teams gezielt anzugehen. Mit dem gescheiterten Aufstieg steht Hertha BSC vor einem schwierigen Sommer. Die Leistungen der letzten Wochen haben nicht nur sportliche, sondern auch personelle Konsequenzen. Nun gilt es, die Mannschaft neu zu formieren – und das ohne die Garantie auf eine direkte Rückkehr in die erste Liga.






