Happel und Nocker prägen mit neuen Rollen die Wiener Theaterszene
Die Wiener Theaterszene steht in den kommenden Wochen im Zeichen zweier herausragender Schauspielerinnen: Maria Happel und Paula Nocker. Beide bereiten sich auf bedeutende Aufführungen vor, die das kulturelle Leben der Stadt prägen werden.
Die langjährige Freundschaft und berufliche Zusammenarbeit der beiden Künstlerinnen basiert auf gegenseitigem Respekt und einer offenen, ehrlichen Haltung – sowohl auf als auch hinter der Bühne. Maria Happel, die seit über der Hälfte ihres Lebens in Wien lebt und sich als Wienerin fühlt, bleibt rechtlich gesehen Deutsche. Dennoch ist sie tief mit der Stadt verbunden, was sich auch in ihrer künstlerischen Arbeit widerspiegelt. Aktuell steht sie für die Produktion Der heilige Falstaff am Burgtheater auf der Bühne, eine Rolle, die sie mit einem auffälligen Tattoo als Teil ihrer Figur verkörpert. Die Premiere markiert einen weiteren Höhepunkt in ihrer Karriere, die vor einigen Jahren mit der Auszeichnung zur Österreicherin des Jahres gewürdigt wurde.
Happel geht mit Kritik gelassen um: Negative Rezensionen liest sie bewusst nicht und nimmt sie nicht ernst. Eine Haltung, die sie mit Paula Nocker teilt. Die Schauspielerin, die derzeit an der Koproduktion Mythen des Alltags zwischen dem Volkstheater und den Wiener Festwochen arbeitet, sieht Rückmeldungen zwar als berechtigt an – allerdings nur, wenn sie respektvoll formuliert sind.
Die Zusammenarbeit der beiden Künstlerinnen zeigt, wie eine langjährige, vertrauensvolle Beziehung auch künstlerisch fruchtbar sein kann. Während Happel am Burgtheater ihre nächste große Rolle perfektioniert, bereichert Nocker mit ihrer Arbeit die Verbindung zwischen zwei bedeutenden Wiener Kulturinstitutionen. Mit ihren anstehenden Produktionen unterstreichen Maria Happel und Paula Nocker einmal mehr ihren prägenden Einfluss auf die Wiener Theaterszene. Beide beweisen, dass künstlerische Qualität und eine reflektierte Haltung zu Kritik Hand in Hand gehen können.
Die Premierentermine stehen bereits fest – das Publikum darf sich auf zwei vielversprechende Inszenierungen freuen, die das kulturelle Angebot der Stadt bereichern werden.






