Estnische Spitzenbeamte: Hohe Schulden, aber klug investiert in Aktien und Wertpapiere
Paul MüllerEstnische Spitzenbeamte: Hohe Schulden, aber klug investiert in Aktien und Wertpapiere
Eine aktuelle Untersuchung hat detaillierte Einblicke in die finanzielle Situation hochrangiger estnischer Beamter geliefert. Dabei wurden sowohl Einkommen als auch Verschuldung sowie Investitionen analysiert. Die durchschnittliche Kreditlast der Spitzenbeamten lag bei 183.483 Euro. Besonders hoch war die Verschuldung im Wirtschafts- und Kommunikationsministerium. Kanzler wiesen dabei durchschnittliche Schulden von 196.714 Euro auf, während Vizekanzler im Schnitt 158.527 Euro verschuldet waren. Ein extremer Einzelfall war Mario Truu, der Vorsitzende des Bezirksgerichts Tartu, dessen individuelle Schulden 465.000 Euro betrugen.
Bei den Einkommen verdienten leitende Beamte durchschnittlich 110.505 Euro pro Jahr. Kanzler erreichten ein Durchschnittseinkommen von 99.521 Euro jährlich, Vizekanzler lagen bei 83.681 Euro.
Fast die Hälfte der Beamten investierte zudem in Wertpapiere, darunter Aktien von Unternehmen wie Tallink, Coop Pank und LHV. Die Untersuchung zeigt, dass die finanzielle Situation der estnischen Spitzenbeamten stark variiert. Während einige hohe Schulden aufweisen, investieren viele auch in Wertpapiere, was auf eine diversifizierte finanzielle Strategie hindeutet.
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