Agrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform als Schritt für zukunftsfähige Landwirtschaft
Paul MüllerAgrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform als Schritt für zukunftsfähige Landwirtschaft
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat die jüngsten Vorschläge zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) begrüßt. Er lobte die Arbeit des Berichterstatters des Europäischen Parlaments, Norbert Lins, und hob die zentralen Übereinstimmungen in den geplanten Änderungen hervor.
Rainer unterstützte die Entscheidung, die Zweisäulenstruktur der GAP beizubehalten. Er argumentierte, dass die Streichung der ländlichen Entwicklung die Politik schwächen würde – ein Vergleich, den er mit einem Haus ohne tragende Säule zog.
Zudem sprach er sich für die Pläne aus, die Förderung für junge und neu gegründete Betriebe zu stärken. Der Minister betonte, wie wichtig es sei, den Generationenwechsel in der Landwirtschaft erfolgreich zu gestalten. Darüber hinaus befürwortete er Vorschläge, die kleineren Betrieben in den ersten Hektarflächen mehr Beachtung schenken sollen.
In seinen Stellungnahmen unterstrich Rainer die Rolle der Landwirtschaft für die Ernährungssicherheit, die Beschäftigung und die regionale Wertschöpfung. Starke, wettbewerbsfähige Betriebe seien seiner Ansicht nach unverzichtbar für die europäische Lebensmittelversorgung und die strategische Unabhängigkeit.
Die Äußerungen des Ministers deuten auf eine grundsätzliche Zustimmung zur Ausrichtung der GAP-Reform hin. Die Vorschläge zielen darauf ab, neue Landwirtinnen und Landwirte zu unterstützen, das politische Gleichgewicht zu wahren und die Bedürfnisse kleinerer Betriebe zu berücksichtigen. Mit diesen Maßnahmen soll die Zukunft der europäischen Landwirtschaft gesichert werden.






