Dietenbach-Park: 83 Bewerbungen für bezahlbaren Wohnraum und ökologische Vielfalt
Miriam AlbrechtDietenbach-Park: 83 Bewerbungen für bezahlbaren Wohnraum und ökologische Vielfalt
Erste Bewerbungsrunde für Grundstücke im Freiburger Stadtteil Dietenbach abgeschlossen
Die erste Bewerbungsphase für Baugrundstücke im Freiburger Stadtteil Dietenbach ist nun beendet. Die Stadt erhielt 83 Anträge von 38 verschiedenen Gruppen, die sich auf 65 Grundstücke in 23 Vergabe-Paketen verteilen. Die eingereichten Konzepte sehen eine Mischung aus Wohnformen vor – von kleinen Reihenhäusern bis hin zu größeren Gebäuden mit bis zu 50 Wohnungen.
Die Entwürfe unterscheiden sich deutlich in Größe und Gestaltung: Einige Bewerber schlagen kompakte Doppelhaushälften vor, andere planen größere Wohnblöcke. Ziel der Stadt ist es, im neuen Viertel bezahlbaren Wohnraum, soziale Vielfalt und ökologische Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen.
Unter den Interessenten befinden sich private Bauherren, Baugruppen, Wohnungsgenossenschaften, Projektentwickler und Planungsbüros. Ein Teil der Grundstücke ist bereits für ehemalige Grundstückseigentümer reserviert. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Freiburg plant zudem, in der ersten Phase rund 130 Wohnungen zu errichten.
Die Auswahl erfolgt nicht nach dem höchsten Gebot, sondern nach der Qualität der Konzepte, ihrem sozialen Nutzen, ökologischen Standards und städtebaulichen Vorzügen. Derzeit prüfen die Verantwortlichen die Anträge und werden bis Mitte September gemeinsam mit den Bewerbern die Pläne verfeinern.
Die detaillierte Bewertung findet im Herbst statt. Der Gemeinderat soll die endgültige Zuteilung der Grundstücke bis Jahresende beschließen. In der ersten Bauphase könnten etwa 800 neue Wohnungen entstehen.
Das Dietenbach-Projekt stößt auf großes Interesse bei einer breiten Palette von Bauherren. Im Mittelpunkt stehen Qualität, Nachhaltigkeit und der Nutzen für die Gemeinschaft – nicht finanzielle Angebote. Die endgültigen Entscheidungen über die Grundstücksvergabe fallen noch in diesem Jahr und prägen so die Zukunft des Stadtteils.






