Die Grünen lehnen öffentliche Finanzierung von Homöopathie strikt ab

Die Grünen lehnen öffentliche Finanzierung von Homöopathie strikt ab
Die Grünen haben nach einer hitzigen Debatte auf ihrem Bundesparteitag eine klare Haltung gegen die öffentliche Finanzierung von Homöopathie eingenommen. Die Delegierten lehnten mit großer Mehrheit einen Kompromissvorschlag des Parteivorstands ab. Die Entscheidung markiert einen deutlichen Kurswechsel, birgt jedoch die Gefahr, einige Anhänger zu verprellen.
Der Streit entbrannte, als der Kreisverband Tempelhof-Schöneberg in Berlin einen Antrag einbrachte, der die Erstattung homöopathischer Behandlungen durch die gesetzliche Krankenversicherung beenden sollte. Der Parteivorstand versuchte, eine Abstimmung zu umgehen, indem er einen Kompromiss vorschlug: Demnach sollten homöopathische Leistungen nur noch über freiwillige Zusatzversicherungen erstattet werden. Die Delegierten wiesen dies jedoch als unzureichend zurück.
Nina Freund, Vertreterin des Kreisverbands Tempelhof-Schöneberg, kritisierte den Vorstoß des Vorstands als inakzeptabel. Gleichzeitig argumentierte Paula Piechotta, Leipziger Bundestagsabgeordnete und Ärztin, dass Homöopathie überhaupt keine öffentliche Förderung erhalten dürfe. Ihre Position fand auf dem Parteitag breite Unterstützung.
In der abschließenden Abstimmung setzte sich der ursprüngliche Antrag mit deutlicher Mehrheit durch und überstimmte damit den Kompromiss des Vorstands. Diese Entscheidung setzt insbesondere Cem Özdemir unter Druck, den Grünen-Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg. Die Region gilt als Hochburg der Homöopathie-Anhänger, und der Beschluss könnte seinen Wahlkampf in den kommenden Monaten erschweren.
Die Grünen positionieren sich damit offiziell gegen die Kostenübernahme homöopathischer Mittel durch die gesetzliche Krankenversicherung. Zwar entspricht dieser Schritt der wissenschaftlichen Kritik an der Homöopathie, doch könnte er Teile der Wählerbasis enttäuschen. Die neue Linie tritt sofort in Kraft und wird künftige Debatten über die Gesundheitsfinanzierung prägen.

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