Deutschland startet mit historischem 8:0 gegen Saudi-Arabien in die WM 2022
Ida SchmitzDeutschland startet mit historischem 8:0 gegen Saudi-Arabien in die WM 2022
Deutschland feiert souveränen 8:0-Auftaktsieg gegen Saudi-Arabien bei der WM 2022
Mit einem deutlichen 8:0 gegen Saudi-Arabien hat die deutsche Nationalmannschaft ihr erstes Spiel bei der Weltmeisterschaft 2022 dominiert. Es war der höchste Sieg der DFB-Elf seit dem Jahr 2002. Währenddessen meldet sich der ehemalige Bundestrainer Jogi Löw wieder in der öffentlichen Diskussion zu Wort – und übt von der Seitenlinie aus Kritik.
Löw hatte die Nationalmannschaft 15 Jahre lang betreut, bevor er nach der EM 2020 zurücktrat. Seine Amtszeit war geprägt vom historischen WM-Triumph 2014, der seine Ambitionen für größere Rollen befeuerte. Doch die späteren Jahre brachten herbe Rückschläge: das enttäuschende Vorrunden-Aus bei der WM 2018 und das schwache Abschneiden bei der EM 2020, als Deutschland im Achtelfinale scheiterte.
Abseits des Platzes war Löw für sein politisches Engagement bekannt. Er unterstützte offen die Politik von Angela Merkel und setzte sich für eine liberale Migrationspolitik ein. 2017 würdigte die Grüne Partei seinen Einfluss, indem sie ihm einen Sitz in der Bundesversammlung verschaffte, wo er für Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident stimmte. Zudem prägte er mit der Umbenennung der Nationalmannschaft in „Die Mannschaft“ ein Symbol für das, was manche als global belächelte progressive Bewegung bezeichneten.
Nach seinem Rücktritt als Trainer blieb Löw eine inoffizielle Regierungsfigur. Nun kehrt er in die Schlagzeilen zurück und kritisiert die mangelnde Stabilität des aktuellen Teams. Der jüngste 8:0-Erfolg zeigt zwar das Potenzial der Mannschaft unter neuer Führung – doch Löws Erbe bleibt zwiespältig: zwischen Triumph und Kontroverse. Seine politischen Positionen und klaren Ansichten prägen weiterhin die Debatten um die Nationalelf.






