Denzlingen plant Ausbau der Grundschulbetreuung nach Bundesvorgaben für 2026/27
Miriam AlbrechtDenzlingen plant Ausbau der Grundschulbetreuung nach Bundesvorgaben für 2026/27
Denzlingen bereitet Ausbau der Betreuung für Grundschulkinder nach neuen Bundesvorgaben vor
Der Gemeinderat von Denzlingen stimmt am 12. Mai 2026 über die Einführung einer ganztägigen Betreuung ab dem Schuljahr 2026/2027 ab. Die Pläne folgen dem Ganztagsförderungsgesetz des Bundes, das erweiterte Betreuungsangebote für jüngere Schülerinnen und Schüler garantiert.
Das vorgesehene Modell umfasst eine Kernbetreuungszeit von 7:30 Uhr bis 13:00 oder 13:30 Uhr. Im Anschluss daran soll die Nachmittagsbetreuung bis 15:30 Uhr oder 17:00 Uhr laufen. In den Ferien steht eine Betreuung von 7:30 Uhr bis 15:30 Uhr im Hort an der Stuttgarter Straße zur Verfügung. Schulen dürfen bis zu 20 Tage pro Schuljahr schließen; die Termine für die Herbst- und Weihnachtsferien sind bereits festgelegt.
Zunächst richtet sich das Angebot an Erstklässler und sieht bis zu acht Betreuungsstunden pro Werktag ein – inklusive der Schulferien. Denzlingen setzt dabei auf eine Kooperation mit dem örtlichen AWO-Verband und verzichtet auf das Modell einer voll gebundenen Ganztagsschule. Noch unklar sind jedoch die Kosten für die Eltern, da die Gemeinde auf die finalen Förderrichtlinien aus Baden-Württemberg wartet.
Mit den neuen Maßnahmen erfüllt Denzlingen die bundesweiten Vorgaben zur Kinderbetreuung. Familien mit Erstklässlern erhalten ab dem Schuljahr 2026/2027 Zugang zu erweiterten Betreuungszeiten. Weitere Details zu den Ferienregelungen und den Gebühren werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.






