Critical Mass in Mössingen fordert sichere Radwege und mehr Investitionen

Admin User
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Gebäude säumen eine Straße, auf der einige Menschen Fahrrad fahren.

Critical Mass in Mössingen fordert sichere Radwege und mehr Investitionen

Rund 50 Radfahrerinnen und Radfahrer zogen am Wochenende durch die Straßen von Mössingen – beim letzten Critical Mass-Ride des Jahres. Die Aktion markierte zugleich vier Jahre Einsatz für mehr Sicherheit im Radverkehr und eine bessere Infrastruktur in der Stadt. Die Organisatoren nutzten die Radtour, um verstärkte Investitionen in fahrradfreundliche Verkehrsverbindungen zu fordern.

Die Veranstaltung war Teil der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer forderten, dass das Radfahren im Alltag eine größere Rolle spielen soll – ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder beim Einkaufen. Zu ihren zentralen Forderungen gehört ein eigener Haushaltsposten für den Ausbau des Mössinger Radwegenetzes.

Seit vier Jahren macht Critical Mass auf Lücken im lokalen Radverkehrsnetz aufmerksam. Die Gruppe pocht auf sichere Bedingungen für Radfahrer und verlangt, dass öffentliche Mittel im Rahmen eines Bürgerdialogs verteilt werden. Doch bis Dezember 2025 wurde noch kein offizieller Haushalt für den Ausbau der Radwege in Mössingen veröffentlicht. An der jüngsten Tour nahmen etwa 50 Menschen aus der Stadt und der Umgebung teil. Zwar endet damit vorerst die Reihe der gemeinsamen Fahrten, doch die Organisatoren bleiben weiter für langfristige Veränderungen im Radverkehrsnetz in Mössingen im Einsatz.

Im Mittelpunkt der Initiative steht das Ziel, das Radfahren zu einer praktikablen Option für den täglichen Verkehr zu machen. Ohne gesicherte Finanzmittel bleibt der Ausbau des Radverkehrsnetzes in Mössingen jedoch ungewiss. Ob es Fortschritte gibt, hängt künftig von lokalen Diskussionen und Förderentscheidungen ab.