17 June 2026, 17:56

Chinesische E-Autos dominieren dank deutscher Kaufprämie den günstigen Markt

Händler: E-Auto-Subvention fließt mainly nach China

Chinesische E-Autos dominieren dank deutscher Kaufprämie den günstigen Markt

Die deutsche staatliche Kaufprämie für Elektroautos kommt ausländischen Herstellern stärker zugute als heimischen. Autohäuser verzeichnen einen deutlichen Anstieg der Verkäufe günstiger chinesischer E-Autos, während deutsche Marken in der Preisklasse zwischen 20.000 und 30.000 Euro noch keine Modelle anbieten.

Das mit 3,5 Milliarden Euro ausgestattete Förderprogramm gilt für alle seit dem 1. Januar 2026 zugelassenen Elektrofahrzeuge. Käufer erhalten je nach Modell und persönlichen Voraussetzungen bis zu 6.000 Euro Zuschuss. Befragte Händler bestätigten, dass der Großteil der Verkäufe in diesem Preissegment auf chinesische Fahrzeuge entfällt.

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Burkhard Weller, Präsident des Verbandes der Automobilhändler (VAD), argumentiert, dass die Prämie vor allem bestehende Auftragsbestände abgebaut habe, statt neue Nachfrage zu wecken. Damit widerspricht er den Erfolgsmeldungen von Umweltminister Carsten Schneider, der die Förderung als Treiber der E-Mobilität lobt. Weller fordert stattdessen umfassendere Maßnahmen: Subventionen für Gebrauchtwagen, einen Ausbau der Ladeinfrastruktur, niedrigere Stromkosten und transparente Preise an den Ladestationen.

Allein im Mai verdoppelten sich bei den Weller-Group-Autohäusern die Verkäufe günstiger chinesischer E-Autos. Für mehr Transparenz schlägt Weller vor, Ladestationen nach dem Vorbild des Mobilfunk-Roamings mit einheitlichen Tarifen auszustatten.

Bisher profitieren vor allem ausländische Hersteller von der Förderung, da chinesische E-Autos den günstigen Markt dominieren. Deutsche Automobilkonzerne haben in dieser Preisklasse noch keine konkurrenzfähigen Modelle im Angebot, während Branchenvertreter für umfassendere Reformen zur Stärkung der Elektromobilität plädieren.

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