Bayerns Frauen kämpfen trotz Roter Karten um Champions-League-Finale
Lotta BrandtBayerns Frauen kämpfen trotz Roter Karten um Champions-League-Finale
Bayerns Frauen halten Champions-League-Finaltraum vor Rekordkulisse am Leben
Vor mehr als 31.000 Zuschauern – ein neuer Rekord für ein Spiel der Bayern-Frauen in diesem Wettbewerb – blieb die Hoffnung auf das Champions-League-Finale bestehen. Doch die Partie endete in einer Kontroverse, nachdem zwei Rote Karten den Verlauf des Spiels entscheidend beeinflussten.
Der FC Barcelona ging früh in Führung: Schon nach acht Minuten köpfte Ewa Pajor einen Flankenball von Esmee Brugts zum 1:0 ein. Die Münchnerinnen zogen sich daraufhin tief in die Defensive zurück und frustrierten die Gäste mit einer disziplinierten Abwehrkette.
Franziska Kett glich in der 69. Minute aus und verwertete eine von Pernille Harder eingeleitete Aktion. Doch zehn Minuten später kippte die Partie: Nach einer VAR-Überprüfung zeigte Schiedsrichterin Ivana Martincic Kett die Rote Karte – wegen eines Zugs an Salma Paralluelos Zopf. Bayern-Trainer José Barcala argumentierte, Kett habe möglicherweise das Trikot und nicht die Haare greifen wollen.
Die Situation spitzte sich weiter zu, als Barcala wegen Protests ebenfalls die Rote Karte sah. Nach dem Spiel kritisierte Bianca Rech, die sportliche Leiterin des Frauenfußballs beim FC Bayern, die Entscheidung als überzogen hart.
Trotz der Rückschläge bleibt der FC Bayern im Rennen um die Champions League. Das Team bereitet sich nun auf das Rückspiel vor und kämpft weiterhin um den Einzug ins Finale. Die Roten Karten bedeuten jedoch Sperren und erschweren den Weg dorthin.






