13 June 2026, 00:09

Autobauer warnen vor EU-Klimazielen: "2030-Grenzwerte gefährden unsere Wettbewerbsfähigkeit"

Automobilhersteller warnen: EU-Vorschriften gefährden Wettbewerbsfähigkeit

Autobauer warnen vor EU-Klimazielen: "2030-Grenzwerte gefährden unsere Wettbewerbsfähigkeit"

Die Vorstände der führenden deutschen Automobilhersteller haben die verschärften Klimaziele der EU für 2030 öffentlich kritisiert. Sie warnen, dass strengere CO₂-Grenzwerte für Fahrzeugflotten und verbindliche Quoten für Elektroautos der Branche schaden könnten. Unterstützung erhalten sie dabei von regionalen Politikern, darunter Baden-Württembergs Ministerpräsident.

Ola Källenius von Mercedes und Oliver Blume von Volkswagen stehen an der Spitze der Kritik. Beide argumentieren, dass die drastische Verschärfung der Flottenemissionsgrenzen ab 2030 Deutschland in der globalen Wirtschaftsrangliste zurückwerfen könnte. Källenius warnte, dass strengere Vorgaben zu hohen Strafzahlungen führen und die europäische Automobilindustrie schwächen könnten.

Blume ergänzte, dass die Politik die Flottenziele nicht weiter anheben könne, wenn die Kunden nicht auf Elektrofahrzeuge umstiegen. Er forderte längere Übergangszeiten und Sonderregelungen für kleine Elektroautos. Gleichzeitig betonte er, dass sich die Hersteller aus ihrer Komfortzone bewegen müssten, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.

Auch BMW-Chef Milan Nedeljković teilte diese Bedenken. Er bezeichnete die EU-Vorgaben als riskant und unterstrich die Notwendigkeit günstigerer Rahmenbedingungen. Källenius wiederholte, dass die Branche weiterhin in Deutschland produzieren wolle, forderte aber sinkende Kosten und eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit.

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Die Automobilindustrie steht vor enormen Herausforderungen durch die neuen EU-Klimaziele. Unternehmenslenker und regionale Verantwortliche erkennen die bevorstehenden Schwierigkeiten an. Sie argumentieren, dass die Regelungen ohne Anpassungen Deutschlands Position auf dem Weltmarkt untergraben könnten.

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