Austausch mit Vertretern der Kreditwirtschaft und L-Bank

Austausch mit Vertretern der Kreditwirtschaft und L-Bank
Austausch mit Vertretern der Kreditwirtschaft und der L-Bank
Die offizielle Website der Landesregierung Baden-Württemberg mit allgemeinen Informationen und aktuellen Nachrichten über das Bundesland sowie Themen aus Politik und Wirtschaft
- Dezember 2025
Schlagwörter: Wirtschaft, Finanzen, Unternehmen, Banken-und-Versicherungen
Am 17. Dezember 2025 traf sich Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg sowie zuständig für Arbeit und Tourismus, mit führenden Vertretern der regionalen Bankenbranche. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Unternehmensfinanzierung angesichts wirtschaftlicher Herausforderungen sowie aktuelle Maßnahmen der Landesregierung zur Unterstützung von Betrieben durch Steuererleichterungen und Investitionsanreize.
An dem Treffen nahmen prominente Persönlichkeiten teil, darunter Dr. Matthias Neth, Präsident des Sparkassenverbands Baden-Württemberg, Rainer Neske, Vorstandsvorsitzender der LBBW, sowie Edith Weymayr, Vorstandsvorsitzende der L-Bank. Sie betonten, dass es in der Region keine Kreditklemme gebe, allerdings gelten nun strengere Dokumentationspflichten bei Kreditanträgen. Unternehmen wurden dazu geraten, umfassende Finanzdaten vorzulegen, um ihre Chancen auf eine Genehmigung zu erhöhen.
Dr. Neth versicherte, dass die Sparkassen weiterhin engagiert darlehenswürdige Projekte finanzieren – selbst unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen. Neske ergänzte, dass die LBBW Unternehmen weiterhin stabile Finanzierungslösungen anbiete. Gleichzeitig berichtete Dr. Ulrich Theileis, Präsident des Genossenschaftsverbands Baden-Württemberg, von einem Anstieg der Kreditvergabe an Unternehmen und Selbstständige um 3,3 Prozent im Jahr 2025. Weymayr hob die Förderprogramme der L-Bank als Auffanglösung für Betriebe hervor, die in schwierigen Kreditverhandlungen stecken. Die Bankenbranche bot zudem an, anhaltende Streitfälle im Einzelfall zu prüfen.
Die Gespräche folgten auf jüngste Bundesmaßnahmen, darunter eine dauerhafte Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie ab Januar 2026, eine erhöhte Übungsleiterpauschale sowie das Standortförderungsgesetz 2025, das Bürokratiehürden für Investitionen in erneuerbare Energien und Infrastruktur abbauen soll. Die Ministerin unterstrich die Bedeutung der Banken als Partner der Wirtschaft in der aktuellen Abschwungphase. Sie verwies auf die neuen politischen Weichenstellungen als Teil umfassender Bemühungen, den deutschen Finanzsektor zu stärken und Investitionen zu fördern.
Die Gespräche bestätigten die fortgesetzte Zusammenarbeit zwischen Banken und Landesregierung, um die Unternehmensfinanzierung zu sichern. Unternehmen wurden aufgefordert, sorgfältig vorbereitete Anträge einzureichen, während die Kreditwirtschaft zusagte, Streitfälle individuell zu behandeln. Das Treffen stand zudem im Einklang mit den jüngsten Bundesinitiativen, die auf Kostensenkung und vereinfachte Investitionsbedingungen für Unternehmen abzielen.

Kreissparkasse Ravensburg sucht Backoffice-Assistent:in für Private Banking
Ein strukturiertes Arbeitsumfeld, 32 Tage Urlaub und regionale Verankerung: Hier wartet Ihre Chance im Vermögensmanagement. Bewerbung bis 24. Oktober 2025.

Fernmeldetürme in Deutschland: Zwischen Verfall und Hoffnung auf Rettung
Sie waren einst Symbole des Fortschritts, heute kämpfen sie ums Überleben. Während **Dresdens** Turm auf Bundesgelder hofft, droht anderen der Abriss. Wer zahlt die Millionen?

