Audi startet mit Rekordinvestitionen die A8-Produktion in Neckarsulm
Audi hat die Produktion der A8-Baureihe am Standort Neckarsulm deutlich ausgeweitet. Das Unternehmen investierte über zwei Milliarden Euro in die Vorbereitung des neuen Modells. Dazu gehörten der Bau umfangreicher neuer Anlagen sowie die Schulung der Mitarbeiter für anspruchsvolle Fertigungsaufgaben.
Die Vorbereitungen für den Audi A8 begannen Jahre vor dem Start der Vollproduktion. Im Leichtbauzentrum in Neckarsulm, in dem 200 Mitarbeiter beschäftigt sind, wurden Schlüsseltechnologien für das Fahrzeug entwickelt. Ihr Fokus lag auf Materialien wie Aluminium, Kohlefaser, Magnesium und hochfestem Stahl.
Neue Technologien wurden zunächst in einer Pilotanlage getestet und optimiert, bevor sie in den Großserienmaßstab überführt wurden. Für das Projekt entstanden eine 63.000 Quadratmeter große Karosseriewerkstatt sowie eine 38.000 Quadratmeter große Montagehalle für Bauteile. Die Mitarbeiter durchliefen Grundlagenschulungen, um die neuen Montageprozesse und Anlagen bedienen zu können.
Die Produktion der A8-Serie erreichte innerhalb von nur drei Monaten die volle Kapazität. Der schnelle Hochlauf folgte auf eine intensive Vorbereitungsphase, die sowohl technologische als auch personelle Schulungsmaßnahmen umfasste.
Die Investitionen in neue Anlagen und die Mitarbeiterqualifizierung haben die Serienproduktion des A8 in vollem Umfang ermöglicht. Die frühzeitige Entwicklungsarbeit des Leichtbauzentrums sorgte dafür, dass die Technologien reif für die Großserienfertigung waren. Das Werk Neckarsulm verfügt nun über eine erweiterte Kapazität und moderne Fertigungsmöglichkeiten für das neue Modell.






