Abstiegskampf in der Regionalliga Südwest eskaliert durch Sportgerichts-Entscheidungen
Ida SchmitzAbstiegskampf in der Regionalliga Südwest eskaliert durch Sportgerichts-Entscheidungen
Die jüngsten Entscheidungen des Sportgerichts haben den Abstiegskampf in der Regionalliga Südwest weiter verschärft. Besonders betroffen sind Vereine aus Ludwigshafen, Dudenhofen und Eisbachtal, für die der Klassenerhalt nun noch schwieriger wird. Gleichzeitig profitieren andere Mannschaften von den nachträglichen Punkteveränderungen, die die Tabelle kurz vor Saisonende durcheinanderwirbeln. Einer der markantesten Fälle betrifft den FC Cosmos Koblenz, dem wegen eines unzulässigen vierten Wechsels im Spiel gegen den FC Rot-Weiß Koblenz drei Punkte abgezogen wurden. Diese Strafe hat zwar keine direkten Auswirkungen auf die Tabellenspitze, da beide Koblenzer Vereine ohnehin im gesicherten Mittelfeld stehen. Deutlich spürbarer sind dagegen die Folgen für den SC Idar-Oberstein, der durch eine günstige Entscheidung des Sportgerichts nun einen knappen Vorsprung im Kampf um den Klassenerhalt errungen hat.
Der Verein erhielt drei Zusatzpunkte, nachdem beim Gegner FV Diefflen ein unzulässiger sechster Wechsel festgestellt worden war. Dadurch kletterte Idar-Oberstein auf 31 Punkte und überholte Diefflen, das mit 30 Zählern auf den zweiten Abstiegsplatz abrutschte. Da nur noch vier Spieltage remaining sind, könnte die endgültige Platzierung maßgeblich von weiteren sportrechtlichen Entscheidungen abhängen. Die nachträglichen Punktekorrekturen bringen Bewegung in die untere Tabellenhälfte und erhöhen den Druck auf die betroffenen Mannschaften. Während der SC Idar-Oberstein vorerst die Nase vorn hat, bleibt der Abstiegskampf bis zum Saisonende offen – auch weil weitere Urteile des Sportgerichts noch ausstehen.






