02 May 2026, 10:10

50.000 Menschen bei Berliner Maidemo – Kreuzberg steht still

Eine große Gruppe von Menschen, die eine von Bäumen gesäumte Straße in Berlin während einer Protestdemo entlanggeht, wobei einige Kameras halten und ein Gebäude im Hintergrund zu sehen ist.

50.000 Menschen bei Berliner Maidemo – Kreuzberg steht still

Zehntausende zogen am Tag der Arbeit durch die Straßen Berlins zur jährlichen „Revolutionären Maidemonstration“. Wie Innensenatorin Iris Spranger mitteilte, versammelten sich fast 50.000 Menschen in Kreuzberg, was zu dicht gedrängten Menschenmassen und Verzögerungen führte. Die Polizei war mit starkem Aufgebot präsent, während die Kundgebung bisher friedlich verlief.

Die Demonstration begann mit großen Teilnehmendenzahlen, die die Straßen füllten und für erhebliche Verkehrsbehinderungen sorgten. Die Liga der Kommunisten berichtete auf X, dass sich einige Blöcke aufgrund der schieren Menge kaum vorwärtsbewegen konnten. Teilweise mussten die Menschen bis zu einer halben Stunde warten, bevor sie auf der Route weiterkamen.

Der Zug selbst zerfiel in mehrere Abschnitte, zwischen denen große Lücken entstanden. Dadurch verzögerten sich die Ankünfte am geplanten Ziel. Gegen Abend sperrte die Polizei den Zugang zum Görlitzer Park, einem beliebten Treffpunkt.

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Um die Menschenmassen zu steuern, wurden mehrere Straßen in Kreuzberg für den Verkehr gesperrt. Auch der öffentliche Nahverkehr war betroffen: Mehrere U-Bahn-Stationen wurden während der Demonstration nicht bedient. Trotz der logistischen Herausforderungen gab es keine größeren Störungen oder Zwischenfälle.

Die Kundgebung verlief ohne Ausschreitungen, doch die schiere Größe der Menge stellte die Organisatoren vor logistische Probleme. Straßen blieben gesperrt, und im Verkehrsnetz waren Anpassungen nötig, um den großen Andrang zu bewältigen. Organisatoren und Polizei werden die Abläufe der Veranstaltung vermutlich für künftige Demonstrationen auswerten.

Quelle