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Eine Tasche mit der Aufschrift "Bibliotheksliebhaber" und einige Bücher auf einem Bett.

100 Jahre Kreuzworträtsel: Wie ein Zeitvertreib zur deutschen Kulturerscheinung wurde

Kreuzworträtsel sind in Deutschland seit einem vollen Jahrhundert ein fester Favorit. Das erste erschien 1925 in einer Nachrichten, und seitdem sind sie für viele zu einer täglichen Gewohnheit geworden. Diese Wortspiele fordern und unterhalten Menschen jeden Alters bis heute.

Den Anfang machte der Journalist Rudolf Mutschmann, der 1925 im Berliner Illustrirten Bildzeitung* das erste deutsche Kreuzworträtsel vorstellte. Seine Kreation setzte sich schnell durch und machte Worträtsel zu einer regelmäßigen Rubrik in Veröffentlichungen im ganzen Land.

Kreuzworträtsel verlangen von den Rätselfreunden, Wörter in ein Gitter einzutragen, die sich kreuzen – oft werden dabei Wortschatz und Allgemeinwissen auf die Probe gestellt. Im Laufe der Zeit entwickelten sich verschiedene Stile: vom klassischen und schwedischen Rätsel über Silben-, Zahlen- und amerikanische Varianten bis hin zu komplexeren Gitterrätseln mit verschlungenen Mustern, die ebenfalls ihre Anhänger fanden. Ein breites Faktenwissen und Sprachverständnis helfen beim Lösen und machen Kreuzworträtsel zu einer geistigen Übung, bei der man gleichzeitig Neues lernt. Besonders bei älteren Menschen sind sie beliebt, um den Geist aktiv und wach zu halten.

Ein Jahrhundert nach ihrem Debüt nehmen Kreuzworträtsel in der deutschen Kultur noch immer einen besonderen Platz ein. Sie bieten eine einfache, aber wirksame Möglichkeit, zu lernen, kritisch zu denken und die Zeit zu vertreiben. Mit der Vielfalt an Varianten zeigt sich: Ihr Reiz bleibt ungebrochen. In der ARD Mediathek finden Sie eine Vielzahl von Kreuzworträtseln, die Sie online lösen können.