Zweikampf um Posten 4: Birk und O'Donnell im Rennen um den Supreme Court
Miriam AlbrechtZweikampf um Posten 4: Birk und O'Donnell im Rennen um den Supreme Court
Der Wahlkampf um den Posten 4 am Obersten Gerichtshof von Washington entwickelt sich zu einem eng beobachteten Wettstreit. Zwei Kandidaten, Ian Birk und Sean O’Donnell, konkurrieren um den freien Sitz. Da sich bis zur Frist im Mai nur zwei Bewerber gemeldet hatten, entfällt die Vorwahl, und die Wahl geht direkt in die allgemeine Abstimmung.
Ian Birk hat in diesem Jahr unter den richterlichen Kandidaten die höchsten Spenden eingeworben. Sein Wahlkampfteam hat bisher über 293.000 US-Dollar gesammelt, wobei ein Großteil der Unterstützung von Anwälten sowie großen Klägerkanzleien und Prozessrecht-Firmen stammt. Aufgrund des Wegfalls der Vorwahl hat er zudem 24.200 Dollar aus zwölf Spenden zurückerstattet.
Sean O’Donnell hat etwa 206.000 US-Dollar an Zuwendungen erhalten und liegt damit auf Platz vier der richterlichen Spendensammler. Zu seinen Unterstützern zählen einflussreiche Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, dem Finanzsektor und der Technologiebranche. Auch er hat fast 13.000 Dollar an Spender zurücküberwiesen – aus demselben Grund wie sein Kontrahent.
Zusammen müssen die beiden Kandidaten rund 37.000 Dollar an Unterstützer zurückzahlen. Da es keine Vorwahl gibt, geht der Wahlkampf direkt in die Hauptwahl über.
Die Kampagnenfinanzierung zeigt eine starke Unterstützung aus unterschiedlichen Berufszweigen. Beide Kandidaten haben ihre Mittel den Wahlvorschriften entsprechend angepasst. Der Wettstreit wird nun ohne Vorwahl in die allgemeine Wahl einmünden.






