26 April 2026, 18:09

Zwei Schülerinnen kämpfen um den Erhalt des Flexo-Busses in Salzgitter

Ein gelber Schulbus der Marke "First Student" vor einem roten Backsteingebäude mit einigen Menschen darin, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Zwei Schülerinnen kämpfen um den Erhalt des Flexo-Busses in Salzgitter

Zwei Schülerinnen aus Salzgitter kämpfen für den Erhalt des On-Demand-Busdienstes Flexo. Ece Hickorkmaz und Esila Isbir haben eine Kampagne gestartet, um den Service zu retten, dessen aktuelle Förderung Ende 2026 ausläuft. Zu ihren Initiativen gehört eine Online-Petition, die bis Sonntag bereits über 460 Unterschriften gesammelt hat.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Flexo-Bus bedient derzeit Gebiete wie Salzgitter-Thiede, Salzgitter-Bad und Baddeckenstedt. Seit seiner Einführung wird der Service zu 50 Prozent vom Regionalverband Braunschweig finanziert – doch diese Unterstützung endet im Dezember 2026. Danach müssen die Kommunen entscheiden, ob sie die Kosten selbst übernehmen.

Einige Regionen haben die Zukunft von Flexo bereits gesichert: Der Landkreis Gifhorn hat den Service in einem Langzeitvertrag bis 2033 verlängert, Baddeckenstedt sogar bis 2031. In Salzgitter hingegen ist die Finanzierung noch ungewiss. Die lokalen Politiker müssen noch in diesem Jahr Beschlüsse fassen, um den Busverkehr über 2026 hinaus aufrechtzuerhalten.

Hickorkmaz, die nach ihrem Schulabschluss Flexo für ihre Berufsausbildung nutzen möchte, hat selbst die Initiative ergriffen. Gemeinsam mit Isbir kontaktierte sie den Betriebsrat der KVG, verteilte Flyer und wandte sich an Verantwortliche – darunter Christian Striese, den Bürgermeister des Salzgitteraner Stadtteils Nordost. Ihre Online-Petition zählt mittlerweile 460 Unterstützer, die sich für den Erhalt des Services einsetzen.

Die Zukunft von Flexo in Salzgitter hängt von den Entscheidungen der lokalen Führung ab, die bis Ende 2026 fallen müssen. Wird keine Finanzierung bewilligt, stellt der Service seinen Betrieb in der Region ein. Die Kampagne der Schülerinnen zeigt, wie viele Anwohner auf das flexible Verkehrsangebot für Arbeit, Ausbildung und Alltagswege angewiesen sind.

Quelle