Yeon Sang-Hos neuer Thriller Colony begeistert bei Cannes-Premiere
Die Cannes Filmfestspiele 2026 feierten die Weltpremiere von Colony, einem neuen Thriller des Regisseurs Yeon Sang-Ho. Bekannt durch Train to Busan, präsentierte er diesmal eine Handlung, die in einem unter Quarantäne stehenden Hochhaus in Seoul spielt – ausgelöst durch die Ausbreitung eines tödlichen Virus. Die Vorführung fand im Rahmen der Midnight Screenings im legendären Grand Théâtre Lumière statt.
Colony erntete begeisterte Reaktionen beim Publikum und erhielt bei der Premiere stehende Ovationen. Die Hauptdarsteller Ji Chang-Wook und Jun Ji-Hyun waren persönlich anwesend und sorgten in den sozialen Medien mit ihrem Auftritt und ihrem Stil für große Bewunderung.
Das Festival lenkte zudem mit dem Women in Motion Awards-Dinner, veranstaltet von der Kering-Gruppe, die Aufmerksamkeit auf die Leistungen von Frauen im Film. Die Schauspielerinnen Han So-Hee und YoonA besuchten die Gala und lösten online Diskussionen über ihre kontrastreichen Outfits aus – Han ganz in Schwarz, YoonA in strahlendem Weiß.
Abseits des roten Teppichs sorgten die dystopische Welt von Colony und Yeons Regie für Gesprächsstoff. Fans wie Kritiker hoben hervor, wie es dem Regisseur gelingt, Spannung mit gesellschaftlichen Themen zu verbinden – ganz ähnlich wie in seinen früheren Werken.
Die Premiere von Colony markierte einen weiteren Höhepunkt des koreanischen Kinos in Cannes. Mit starken schauspielerischen Leistungen und einer packenden Prämisse hinterließ der Film einen bleibenden Eindruck. Gleichzeitig prägte das Festival mit seinem Fokus auf Frauen im Film die Debatten – sowohl auf als auch hinter der Leinwand.






