Wiener Benefizgala sammelt 15.000 Euro für Gewaltüberlebende mit Rekordanteil an Künstlerinnen
Ida SchmitzWiener Benefizgala sammelt 15.000 Euro für Gewaltüberlebende mit Rekordanteil an Künstlerinnen
Wohltätigkeitsgala im Wiener Theater Casanova sammelt rund 15.000 Euro für Gewaltüberlebende
Eine Benefizgala im Wiener Theater Casanova hat etwa 15.000 Euro für Überlebende von Gewalt eingespielt. Der Abend bot Kabarett-Darbietungen, wobei der gesamte Erlös an Organisationen ging, die Opfer unterstützen. Die diesjährige Veranstaltung markierte zudem einen Wandel: In der 12-jährigen Geschichte des Events traten noch nie so viele Künstlerinnen auf wie diesmal.
Den Auftakt machte Antonia Stabinger, Preisträgerin des Österreichischen Kabarettpreises 2025, mit ihrer neuesten Show. Es folgte Eva Maria Marold mit satirischen Sketches zum Thema "Frauen und Kinder zuerst", bevor die Pause begann.
Nach der Unterbrechung betrat Sebastian Humi die Bühne und verband Humor mit persönlichen Geschichten über Integration. Manfred Antonius Distel ehrte anschließend den deutschen Komiker Heinz Erhardt in einer besonderen Hommage. Den Abschluss bildete Magda Leeb mit Ausschnitten aus ihrem Programm "Dick auftragen".
Zwischen den Auftritten moderierte Marika Lichter eine Tombola, die begeistertes Publikum anlockte. Zahlreiche Preise wurden verlost und trugen zur lebhaften Stimmung des Abends bei.
Die Nettoeinnahmen der Gala in Höhe von rund 15.000 Euro fließen in Projekte zur Unterstützung von Gewaltbetroffenen. Die Veranstalter bestätigten, dass jeder Ticketverkauf, jede Spende und jeder Losverkauf direkt dem guten Zweck zugutekam. Die Veranstaltung unterstrich das anhaltende Engagement der Kabarettszene für den Schutz und die Förderung gefährdeter Gruppen.






