WEtell belohnt sparsamen Datenverbrauch mit neuen flexiblen Tarifen
WEtell: Freiburger Mobilfunkanbieter belohnt sparsamen Datverbrauch mit neuen Tarifen
Der Freiburger Mobilfunkanbieter WEtell hat drei flexible Tarifmodelle eingeführt, die Kunden für einen geringeren Datenverbrauch belohnen. Gleichzeitig sollen die Tarife den unnötigen Energieverbrauch reduzieren. Unterdessen haben Deutschlands große Netzbetreiber in den vergangenen fünf Jahren trotz steigender Datennachfrage ihre CO₂-Emissionen gesenkt.
Die neuen WEtell-Tarife – Nanoflex, Superflex und Gigaflex – erstatten Kunden einen Teil der Kosten, wenn sie weniger als die Hälfte ihres Datenvolumens nutzen. Die Gutschriften werden in zwei Stufen gewährt und mit der nächsten Rechnung verrechnet. Nanoflex kostet 16 Euro monatlich für 3 GB und bietet Rückerstattungen von 3 oder 6 Euro. Superflex ist für 25 Euro mit 30 GB erhältlich und erstattet 5 oder 10 Euro. Der Gigaflex-Tarif umfasst 100 GB für 50 Euro mit möglichen Rückzahlungen von 10 oder 20 Euro. Alle Tarife sind ab sofort auf der WEtell-Website buchbar.
WEtell nutzt das Netz von Vodafone, während die Logistik von Amiva übernommen wird. Das Unternehmen betont, dass sein Ansatz einen bewussteren Umgang mit Daten fördert – und so die Umweltbelastung verringert.
Netzbetreiber senken CO₂-Ausstoß trotz Datenboom Die vier großen deutschen Mobilfunkanbieter – Telefónica, Vodafone, Deutsche Telekom und 1&1 – haben ihre CO₂-Emissionen seit 2021 um 10 bis 25 Prozent reduziert. Die Deutsche Telekom verringerte ihren Ausstoß beispielsweise von 1,2 auf 0,95 Millionen Tonnen. Möglich wurde dies durch energieeffiziente 5G-Netze, stromsparende Hardware und KI-gestützte Optimierungen. Vodafone bezieht seit 2023 zudem ausschließlich Ökostrom, und Recyclingprogramme für Altgeräte reduzieren zusätzlich den Elektroschrott.
WEtells neue Tarife schaffen finanzielle Anreize für einen effizienteren Datenverbrauch. Damit passt sich das Unternehmen in eine Branche ein, die zunehmend auf Nachhaltigkeit setzt – etwa durch Investitionen in grüne Technologien. Beide Entwicklungen zeigen: Im Mobilfunksektor rückt das Thema Umweltschutz immer stärker in den Fokus.






