"Inhaltlich sehr gut": Fritz lobt Werder-Trainer Thioune - Werder Bremen kämpft sich unter Thioune aus der Krise zurück
Werder Bremens Schicksal hat unter Trainer Daniel Thioune eine deutliche Wende genommen. Nach einer enttäuschenden Serie von 13 Spielen ohne Sieg hat die Mannschaft nun drei der letzten vier Partien gewonnen. Der jüngste 1:0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg brachte sie sieben Punkte vor die Abstiegszone.
Thiounes Einfluss zeigte sich bereits in seinem vierten Spiel an der Seitenlinie. Nach drei Niederlagen in Folge traf er gegen Union Berlin eine entscheidende taktische Änderung: Mit der Einwechslung von Leonardo Bittencourt in der zweiten Halbzeit veränderte er die Mannschaftsaufstellung, ließ die Außenverteidiger tiefer stehen und stärkte die Kontrolle im Mittelfeld. Der Plan ging auf – Bremen holte den ersten Sieg unter seiner Führung und beendete damit die lange sieglose Phase.
Seine Fähigkeit, klar zu kommunizieren und die Taktik anzupassen, ist seitdem zum Grundpfeiler der Mannschaftsrenaissance geworden. Clemens Fritz, Sportdirektor des Vereins, lobte öffentlich Thiounes Einfluss auf die jüngsten Leistungen des Teams. Dennoch warnt Fritz trotz der positiven Entwicklung vor Übermut: Mit sieben noch ausstehenden Spielen ist der Kampf um den Klassenerhalt noch nicht entschieden.
Der jüngste Sieg gegen Wolfsburg verschafft Bremen nun etwas Luft. Ein Vorsprung von sieben Punkten trennt sie vom 17. Platz, den aktuell Wolfsburg belegt – eine deutliche Verbesserung der Chancen, in der Bundesliga zu bleiben.
Werder Bremens Aufschwung kommt zur entscheidenden Phase. Durch Thiounes taktische Anpassungen und Führung hat sich das Team von der akuten Gefahr entfernt. Doch mit sieben verbleibenden Spielen muss der Verein weiter fokussiert bleiben, um den Verbleib in der ersten Liga auch für die nächste Saison zu sichern.






