09 May 2026, 18:36

Wechsel an der Spitze: Neues Kapitel für das THEAS-Theater in München

Black-and-white drawing of a multi-windowed building, identified as Germany's first theater and concert hall, on a paper bearing handwritten text.

Wechsel an der Spitze: Neues Kapitel für das THEAS-Theater in München

Am 1. August 2023 verlässt Claudia Timpner nach Jahren erfolgreicher Arbeit das THEAS-Theater in der Jakobstraße. Ihre Nachfolgerin wird Kornelia Eng-Huniar, die als neue künstlerische Leiterin die Geschicke des Hauses übernehmen und die bestehende Arbeit weiterführen soll.

Unter Timpners Führung entwickelte sich das Theater zu einer festen Größe im Kulturleben der Stadt. Jährlich kamen etwa 3.500 Besucher in die Vorstellungen, hinzu kamen rund 300 Teilnehmer in der angeschlossenen Theaterschule. Claudia Timpner prägte das THEAS-Theater mit einem umfangreichen Programm: Zwischen 60 und 70 Aufführungen pro Jahr brachte das Ensemble auf die Bühne, ergänzt durch etwa 20 Kurse. Trotz dieser Aktivität blieb die finanzielle Situation herausfordernd – Sponsoren und Fördergelder deckten lediglich ein Drittel des Budgets. Ohne diese Unterstützung wäre der Spielbetrieb nicht möglich gewesen.

Ihre Nachfolgerin Kornelia Eng-Huniar ist seit 2011 Teil des THEAS-Ensembles und bringt als ausgebildete Opernsängerin (Sopran) langjährige Bühnenerfahrung mit. Als erste Inszenierung in ihrer neuen Rolle wird sie Please (Do Not) Board wiederaufnehmen, eine Produktion speziell für sehbehinderte Zuschauer. Damit setzt sie einen Schwerpunkt auf inklusive Theaterarbeit.

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Eng-Huniar plant, die bestehenden Programme des Theaters weiterzuentwickeln und den Fokus auf die Arbeit mit jungen Menschen zu verstärken. Geplant sind erweiterte Angebote für Kinder und Jugendliche, um das Theater noch stärker als Ort der kulturellen Bildung zu etablieren. Mit dem Wechsel an der Spitze beginnt für das THEAS-Theater ein neues Kapitel, das auf Kontinuität und Weiterentwicklung setzt. Kornelia Eng-Huniar übernimmt ein Haus mit gewachsener Struktur und klaren Zielen – darunter die Stärkung der Theaterpädagogik und die Sicherung der finanziellen Grundlage durch Fördermittel und Partnerschaften.

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