Vom Olympiasieger zum Bürgermeister: Reschs politischer Kampf um Berchtesgaden
Miriam AlbrechtOlympischer Champion Resch kämpft um das Bürgermeisteramt - Vom Olympiasieger zum Bürgermeister: Reschs politischer Kampf um Berchtesgaden
Alexander Resch, ehemaliger Olympionike im Rennrodeln, kandidiert nun für das Amt des Bürgermeisters von Berchtesgaden. Der Sportler, der zur Politik wechselte, erhielt im ersten Wahlgang die meisten Stimmen, verfehlte jedoch die absolute Mehrheit.
Resch, mehrfacher Weltmeister im Doppelsitzer, gewann bei den Olympischen Winterspielen 2002 Gold. Neben seiner sportlichen Laufbahn ist er derzeit Mitglied im Vorstand des Deutschen Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD). Nun tritt er für die CSU an und wirbt um die Bürgermeisterwürde in der Kommunalpolitik.
Im ersten Wahlgang lag Resch zwar vorn, erreichte aber nicht die notwendigen 50 Prozent, um eine Stichwahl zu vermeiden. Sein Gegner in der nächsten Runde wird der Pädagoge Christoph Angerer sein. Der amtierende Bürgermeister Franz Rasp hingegen verzichtet auf eine erneute Kandidatur und bewirbt sich stattdessen um das Amt des Landrats – auch seine Wahl geht in eine zweite Runde.
Reschs Wahlkampf konzentriert sich nun auf die Stichwahl gegen Angerer. Ein Sieg würde bedeuten, dass der ehemalige Olympionike die Geschicke der Berchtesgadener Kommunalpolitik übernimmt. Das Ergebnis wird zeigen, ob ihm der Wechsel vom Sport in die Politik gelingt.






