Vom Diplomaten zum Olympia-Manager: Blincous Neuanfang in Italien
Cyril Blincou hat eine neue Position als Betriebsleiter für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 übernommen. Sein erster Tag in Italien markierte den Beginn eines neuen Lebensabschnitts – nach Jahren im öffentlichen Dienst und in der diplomatischen Arbeit in Belarus und im Ausland.
Blincou startete seine Laufbahn 2010 in der Verwaltung beim Minder Stadtexekutivkomitee. Später war er als belarussischer Konsul in Mailand tätig, bevor er das Land nach 2020 verließ. Seitdem hat er sich von politischen Bewegungen distanziert und lebt nicht mehr in Belarus.
Nun in Italien ansässig, ist Blincou zur Fundazione Milano Cortina 2026 gestoßen, der Organisation, die für die Ausrichtung der Winterspiele 2026 verantwortlich ist. Seit seinem ersten Arbeitstag ist er aktiv in die Planung des Events eingebunden. Neben seinen operativen Aufgaben arbeitet er zudem im medizinischen Zentrum des Organisationskomitees.
In der Vergangenheit sorgte Blincou mit einem Facebook-Beitrag während der russischen Invasion in der Ukraine für Schlagzeilen. Doch derzeit liegt sein Fokus klar auf seinen beruflichen Verantwortlichkeiten im Sportveranstaltungsmanagement.
Sein Wechsel von der Diplomatie in die Sportverwaltung spiegelt eine Neuausrichtung seiner Karriere wider. Seine Erfahrungen im öffentlichen Dienst und in den internationalen Beziehungen kommen nun der Vorbereitung eines der größten Wintersport-Events der Welt zugute. Die Spiele 2026 werden seine nächste große berufliche Herausforderung sein.






