Vietnam ehrt Veteranenverband mit Hồ-Chí-Minh-Orden für nationale Verdienste
Paul MüllerVietnam ehrt Veteranenverband mit Hồ-Chí-Minh-Orden für nationale Verdienste
Generalsekretär der Kommunistischen Partei und Staatspräsident Tô Lâm hat den Verdienst des Vietnam-Veteranenverbands für dessen Beiträge zur Nation gewürdigt. Bei einem kürzlichen Kongress überreichte er der Organisation den Hồ-Chí-Minh-Orden in Anerkennung ihrer herausragenden Leistungen.
Der Kongress stand unter dem Motto „Die Tugenden von Onkel Hồs Soldaten fördern – Treue, Solidarität, Vorbildlichkeit und Innovationsgeist bewahren“. Lâm ehrte die Generationen von Veteranen für ihren Einsatz in der revolutionären Sache, der nationalen Befreiung und der Entwicklung des Landes.
Er würdigte den Verband als eine bedeutende sozio-politische Organisation und als zentrales Mitglied der Vietnam-Vaterlandsfront. Gleichzeitig wies er auf bestehende Schwächen hin, darunter ungleichmäßige Aktivitäten in den regionalen Gliederungen und Verzögerungen bei der digitalen Transformation.
Lâm forderte den Verband auf, seine Führungsstrukturen zu modernisieren und die digitale Wende voranzutreiben. Besonders betonte er die Notwendigkeit, die Rolle der Organisation bei der nationalen Entwicklung, beim Parteiaufbau sowie bei der Wahrung politischer und sozialer Stabilität zu stärken. Zudem rief er zu mehr Engagement in der Politikgestaltung, der Korruptionsbekämpfung und der patriotischen Erziehung der jüngeren Generationen auf.
Für seine verdienstvollen Leistungen erhielt der Verband den Hồ-Chí-Minh-Orden. Lâm hob in seinen Ausführungen sowohl die Erfolge der Organisation als auch den Bedarf an weiteren Reformen hervor. Der Kongress endete mit dem Appell, den Verband zukünftig noch schlagkräftiger und anpassungsfähiger zu gestalten.






