VfB Stuttgart und SC Freiburg: Das DFB-Pokal-Halbfinale der alten Rivalen
Lotta BrandtFreiburg bei VfB: Schuster will 'Trauma' 'verarbeiten' - VfB Stuttgart und SC Freiburg: Das DFB-Pokal-Halbfinale der alten Rivalen
VfB Stuttgart und SC Freiburg treffen im DFB-Pokal-Halbfinale erneut aufeinander – und beleben damit eine jahrzehntelange Rivalität. Das Spiel, das am 21. oder 22. April in Stuttgart stattfindet, weckt Erinnerungen an ihr Aufeinandertreffen 2013, als sich die Stuttgarter in einem knappen Duell durchsetzten. Diesmal geht es für beide Teams um den Einzug ins Berliner Finale.
Das Halbfinale von 2013 ist für Freiburg bis heute ein wunder Punkt. Damals unterlagen sie Stuttgart mit 1:2 – unter den Akteuren waren der heutige Trainer Julian Schuster und Verteidiger Matthias Ginter, die beide im Mittelfeld begannen. Nun kehren sie mit der Chance zurück, alte Rechnungen zu begleichen.
Freiburgs letzter DFB-Pokal-Finaleinzug datiert aus dem Jahr 2022, als sie im Elfmeterschießen gegen RB Leipzig verloren. Seit dem Halbfinale 2013 konnten sie den Pokal nicht mehr gewinnen, auch wenn sie seit 2016 ununterbrochen in der Bundesliga spielen und aktuell in der Europa League vertreten sind. In dieser Saison erreichten sie das Viertelfinale, nachdem sie Hertha BSC nach einem 1:1 mit 5:4 im Elfmeterschießen besiegten.
Im anderen Halbfinale trifft Bayer Leverkusen auf den FC Bayern München. Die Sieger beider Partien werden sich im Berliner Finale gegenüberstehen – sowohl Freiburg als auch Stuttgart sind entschlossen, diesmal nicht knapp zu scheitern.
Das bevorstehende Halbfinale bietet Freiburg die Möglichkeit, die Niederlage von 2013 wettzumachen. Ein Sieg würde zudem ihre lange Durststrecke ohne Finaleinzug beenden. Für Stuttgart wäre ein Erfolg ein Schritt vorwärts in einem Wettbewerb, den sie seit 1997 nicht mehr gewinnen konnten.






