VfB Stuttgart im Pokal-Viertelfinale – doch 93.500 Euro Strafe drohen nach Fan-Ausschreitungen
Miriam AlbrechtBengalo-Vorfall: Rund 100.000 Euro Strafe für VfB Stuttgart - VfB Stuttgart im Pokal-Viertelfinale – doch 93.500 Euro Strafe drohen nach Fan-Ausschreitungen
VfB Stuttgart zieht ins DFB-Pokal-Viertelfinale ein – doch 93.500 Euro Strafe drohen
Der VfB Stuttgart hat nach einem 2:0-Sieg das Viertelfinale des DFB-Pokals erreicht und trifft dort auf Holstein Kiel. Doch der Erfolg wird von einer empfindlichen Strafe überschattet: Der Verein muss 93.500 Euro wegen Fan-Ausschreitungen während des Spiels zahlen.
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhängte die Geldbuße, nachdem Anhänger 69 Bengalos gezündet hatten. Dadurch verzögerte sich der Beginn der zweiten Halbzeit im Spiel gegen den VfL Bochum um sechs Minuten.
Der Vorfall ereignete sich während der DFB-Pokal-Partie gegen Bochum. Die gezündeten Pyrotechnik-Körper führten zu einer vorübergehenden Spielunterbrechung. Als Konsequenz legte der DFB dem VfB Stuttgart eine Gesamtstrafe von 93.500 Euro auf.
Ein Teil der Summe – bis zu 31.000 Euro – muss in Sicherheitsmaßnahmen fließen. Die Mittel können etwa für die Modernisierung der Stadionüberwachung oder für Fan-Projekte zur Gewaltprävention verwendet werden. Ziel ist es, künftige Vorfälle zu verhindern und ein sicheres Umfeld zu fördern.
Die Entscheidung folgt auf einen weiteren Vorfall im Oktober 2024, als Stuttgarter Fans während eines Bundesliga-Spiels gegen Borussia Dortmund für Unruhen sorgten. Schon damals hatte der DFB in einem Urteil von 2025 dem Verein erlaubt, einen Teil der Strafe in ähnliche Sicherheitsvorkehrungen zu investieren.
Während der VfB sich nun auf das Viertelfinale gegen Kiel vorbereitet, muss der Club gleichzeitig die finanziellen und organisatorischen Folgen der Strafe bewältigen. Die DFB-Entscheidung stellt sicher, dass ein Teil der Gelder direkt in die Prävention von Gewalt fließt.






