30 May 2026, 22:25

Veteranen marschieren für Gedenken und Solidarität in New York

Emotionaler Ruckmarsch zu Memorial Day ehrt Veteranen und sammelt Lebensmittelspenden

Veteranen marschieren für Gedenken und Solidarität in New York

Am Montag veranstaltete die Organisation Five Borough Veterans ihren ersten Memorial-Day-Ruckmarsch in New York. Die Veranstaltung brachte Veteranen, ihre Familien und Gemeinschaftsmitglieder zusammen, um an den Dienst und die Opferbereitschaft von Soldaten zu erinnern.

Die Teilnehmer trugen dabei Rucksäcke mit lang haltbaren Lebensmitteln, die später an bedürftige Veteranen und obdachlose New Yorker verteilt wurden. Der Marsch führte von Brooklyn nach Manhattan und machte unterwegs Halt an bedeutenden Orten wie dem Vietnam Veterans Plaza und dem 9/11-Mahnmal. Neben Veteranen und ihren Angehörigen schloss sich auch Brad Lander, ehemaliger Stadtrechnungsprüfer und aktueller Kongresskandidat, der Aktion an.

Joseph Zoleta, ein Marineveteran, nahm gemeinsam mit seiner Familie teil. Die Veranstaltung diente nicht nur der Ehre der Veteranen, sondern lenkte auch die Aufmerksamkeit auf anhaltende Herausforderungen wie den Zugang zu Wohnraum und medizinischer Versorgung. Michael Matos, Präsident von Five Borough Veterans, kündigte an, den Ruckmarsch künftig zu einer jährlichen Tradition zu machen.

Die gesammelten Lebensmittelspenden wurden direkt an Veteranen und Obdachlose in der Stadt weitergegeben, um konkrete Unterstützung zu leisten. Der Memorial-Day-Ruckmarsch bot Raum für Reflexion und Solidarität. Gleichzeitig setzte er ein Zeichen für die fortlaufende Unterstützung von Veteranen und ihren Familien in New York.

Durch die Kombination aus Gedenken und praktischer Hilfe unterstrich die Veranstaltung die Bedeutung von Gemeinschaft und Verantwortung gegenüber denen, die im Dienst ihres Landes standen.

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