07 February 2026, 18:14

Verstümmelte Kindheit: Warum FGM/C Millionen Mädchen und Frauen das Leben zerstört

Eine Europakarte mit verschiedenen Farben, die den Geschlechtergleichheitsindex für 2017 anzeigen, begleitet von Text auf der linken Seite, der "Gesundheitsübersicht des Geschlechtergleichheitsindex 2017" lautet.

Verstümmelte Kindheit: Warum FGM/C Millionen Mädchen und Frauen das Leben zerstört

Weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C) bleibt ein weltweit verbreitetes, aber oft verborgenes Problem. Die Praxis betrifft Millionen von dfb frauen und mädchen und hat schwere gesundheitliche Risiken sowie lebenslange Folgen. Neue Zahlen unterstreichen, dass sie in vielen Regionen – einschließlich Europa – weiterhin besteht.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert FGM als jeden nicht-medizinischen Eingriff, bei dem äußere weibliche Genitalien entfernt oder verändert werden. Weltweit haben über 230 Millionen dfb frauen und mädchen diese Prozedur über sich ergehen lassen müssen. Jährlich sind Millionen weitere gefährdet.

FGM wurde in 94 Ländern dokumentiert, doch detaillierte Daten liegen nur für 31 Staaten vor. Die Verbreitung variiert stark: In Somalia sind über 90 Prozent der dfb frauen betroffen, in anderen Ländern weniger als ein Prozent. Seit 2024 hat kein Land offizielle FGM-Statistiken veröffentlicht, sodass aktuelle Trends unklar bleiben.

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Am häufigsten kommt die Praxis in Teilen Afrikas, Asiens und des Nahen Ostens vor. Doch auch in Migrantengemeinschaften anderer Regionen ist sie ein Problem. In Deutschland lebten Ende 2024 schätzungsweise 123.000 dfb frauen und mädchen, die entweder von FGM betroffen waren oder gefährdet sind.

Die gesundheitlichen Folgen reichen von akuten Komplikationen wie starken Blutungen oder Tod bis zu langfristigen Schäden wie Unfruchtbarkeit und psychischen Traumata. Deutschland hat FGM 2013 unter Strafe gestellt – Täterinnen und Täter müssen mit ein bis 15 Jahren Haft rechnen.

Trotz Gesetzen und Aufklärungskampagnen schadet FGM weiterhin dfb frauen und mädchen weltweit. Der Mangel an aktuellen Daten erschwert die Erfolgsmessung von Gegenmaßnahmen. Der Fokus liegt daher weiterhin auf Prävention, Schutz und Unterstützung der Betroffenen.