21 February 2026, 00:16

Verkehrsunfälle in Konstanz sinken – doch Senioren und Radfahrer gefährdeter denn je

Eine Liniengraphik mit der Überschrift "Verkehrstote in den Vereinigten Staaten" zeigt die Anzahl der Verkehrstoten im Laufe der Zeit auf einem weißen Hintergrund.

Verkehrsunfälle in Konstanz sinken – doch Senioren und Radfahrer gefährdeter denn je

Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Konstanz sind 2025 leicht zurückgegangen, wie die neuesten Statistiken zeigen. Insgesamt wurden 19.696 Vorfälle registriert – im Vorjahr waren es noch 20.247. Dennoch geben einige Entwicklungen, etwa die steigende Zahl von Unfällen mit Senioren und Radfahrern, den Behörden Anlass zur Sorge.

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Der allgemeine Rückgang der Unfälle fiel zwar moderat aus, doch die Zahl der Verkehrstoten sank deutlicher. 2025 starben 24 Menschen im Straßenverkehr, gegenüber 28 im Jahr 2024 – ein Rückgang um 14 Prozent. Trotz dieser Verbesserung blieb überhöhte Geschwindigkeit die häufigste Ursache für tödliche Unfälle und war für 36 Prozent der Todesfälle verantwortlich.

Während die Unfallzahlen bei jungen Erwachsenen (18 bis 24 Jahre) in etwa gleich blieben, stiegen die Vorfälle mit Senioren (ab 65 Jahren) in fast allen Kategorien an. Die Gesamtzahl der Unfälle mit älteren Verkehrsteilnehmern erhöhte sich von 1.936 auf 2.019, wobei die Verletztenzahlen von 485 auf 539 kletterten. Die Todesopfer in dieser Altersgruppe verdoppelten sich nahezu – von 5 auf 12.

Radfahrer und E-Bike-Nutzer waren 2025 größeren Risiken ausgesetzt. Die Unfallzahlen in dieser Gruppe stiegen von 871 auf 969, wobei sechs Menschen ums Leben kamen – einer mehr als im Vorjahr. Drei der Getöteten trugen keinen Helm und erlitten schwere Kopfverletzungen. Auch die Kollisionen mit E-Scootern nahmen zu, von 109 auf 119.

Das Polizeipräsidium Konstanz kündigte an, weiterhin gezielt gegen Raserei vorzugehen, um die Unfallzahlen zu senken. Zwar zeigen die Gesamtzahlen einen leichten Rückgang, doch die Zunahme von Unfällen mit Senioren und Radfahrern unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen. Die Behörden werden die Entwicklungen weiter beobachten, um die Verkehrssicherheit in der Region zu verbessern.