Verkehrspolizei Pforzheim blitzt 46 Raser an Unfall-Hotspot
Verkehrspolizei in Pforzheim führt am Donnerstag Geschwindigkeitskontrolle durch
Am Donnerstag führte die Verkehrspolizei in Pforzheim eine Geschwindigkeitsüberwachung durch. Der Kontrollposten wurde an der Kreisstraße 4530 in der Nähe von Eisingen eingerichtet, einem Abschnitt, der für schwere Unfälle bekannt ist. Beamte überwachten zwischen 14:30 und 19:00 Uhr den Verkehr im Rahmen laufender Sicherheitsmaßnahmen.
Der Standort wurde aufgrund seines hohen Risikopotenzials ausgewählt – im vergangenen Jahr ereigneten sich dort zwei tödliche Unfälle. Von 627 überprüften Fahrzeugen wurden 46 wegen überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Davon überschritten 37 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit um bis zu 21 km/h, neun fuhren 21 bis 30 km/h zu schnell.
Die Aktion steht im Einklang mit der Vision Zero-Strategie Baden-Württembergs. Das Ziel der Initiative ist es, tödliche und schwere Verkehrsunfälle vollständig zu vermeiden. Zwar liegen die genauen Zahlen der Verkehrstoten auf ähnlichen Straßen für das Jahr 2022 noch nicht vor, doch zeigen regelmäßige Kontrollen bereits Wirkung bei der Verbesserung der Verkehrssicherheit.
Die Behörden betonen die Bedeutung der Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Weitere präventive Maßnahmen sind geplant, um die Verkehrssicherheit in der gesamten Region zu stärken.
Die Ergebnisse unterstreichen die anhaltenden Probleme mit Rasern in besonders gefährdeten Zonen. Die Polizei wird die Kontrollen und Aufklärungskampagnen fortsetzen, um Verstöße zu reduzieren. Das Ziel bleibt klar: weniger Unfälle und sicherere Straßen für alle Verkehrsteilnehmer.






