21 March 2026, 18:09

VDIK eröffnet neues Büro am Gendarmenmarkt – Automobilverband will politischen Einfluss stärken

Werbung für ein Mercedes-Benz-Fahrzeug in Berlin, Deutschland, das eine Gruppe von Menschen, Bäume, Gebäude, Text und einen Stempel zeigt.

VDIK eröffnet neues Büro am Gendarmenmarkt – Automobilverband will politischen Einfluss stärken

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) hat ein neues Büro am historischen Gendarmenmarkt in Berlin eröffnet. Der Umzug erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem deutsche Automobilhersteller weiterhin die Neuzulassungen dominieren – mit Volkswagen, Škoda und BMW als Marktführer im Februar 2026. Der Verband will damit seine Rolle in politischen Diskussionen und der öffentlichen Debatte stärken.

Das neue VDIK-Büro wurde offiziell vom Parlamentarischen Staatssekretär Christian Hirte und der VDIK-Präsidentin Imelda Labbé eröffnet. Der Standort bietet Blick auf den Gendarmenmarkt, das Schauspielhaus und die beiden Domkirchen – eine prominente Kulisse für politische und mediale Veranstaltungen.

Hirte nutzte die Gelegenheit, um die Bedeutung eines Ausgleichs zwischen Klimaschutz und wirtschaftlichem Wachstum in der Automobilbranche zu betonen. Gleichzeitig kritisierte er die von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Flottenquoten im Entwurf des Industrial Accelerator Act und sprach sich gegen eine pauschale Regelung aus.

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Labbé unterstrich hingegen den Bedarf an einer besseren Ladeinfrastruktur und niedrigeren Stromkosten, um den Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu beschleunigen. Sie verwies darauf, dass der Verband zunehmend Einfluss auf politische Debatten nehme – das neue Büro diene als Drehscheibe für Ausschusssitzungen und Pressekonferenzen.

Das Büro soll als zentrale Plattform für den Austausch zwischen internationalen Herstellern und deutschen Entscheidungsträgern fungieren. Ziel ist es, die Sichtbarkeit des VDIK zu erhöhen und die Interessen ausländischer Automobilhersteller in zentralen Weichenstellungen zu vertreten.

Mit dem neuen Berliner Standort festigt der VDIK seine Position als wichtige Stimme der internationalen Automobilindustrie in Deutschland. Hier sollen politische Gespräche, Branchenveranstaltungen und Medienbriefings stattfinden – mit Fokus auf Themen wie Elektrifizierung und Wettbewerbsfähigkeit. Der Schritt unterstreicht den Anspruch des Verbands, die Automobilpolitik aktiv mitzugestalten.

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