Vandalismus im Zoo Karlsruhe: Müllattacke auf Tiergehege erschüttert Mitarbeiter
Miriam AlbrechtMüll in Tiergehegen: Tiere müssen überwacht werden - Vandalismus im Zoo Karlsruhe: Müllattacke auf Tiergehege erschüttert Mitarbeiter
Zoo Karlsruhe kämpft nach schockierendem Vandalismusakt mit den Folgen
Unbekannte Eindringlinge haben im Zoo Karlsruhe mehrere Tiergehege mit Müll beworfen – eine schockierende Tat der Zerstörung. Mitarbeiter entdeckten die Verwüstung am frühen Morgen: Abfall war in den Anlagen verstreut, im Affenhaus fand sich sogar verschmiertes Eis.
Betroffen sind unter anderem die Wasserbecken der Humboldt-Pinguine, Seelöwen, Robben und Eisbären. Zudem wurde Holz-Besteck in einem der Affengehege gefunden, was die Sorge um die Sicherheit der Tiere verstärkt. Zoo-Sprecher Timo Deible zeigte sich tief bestürzt: "Diese mutwillige Zerstörung macht uns fassungslos – sie macht traurig und wütend."
Die Tierpfleger beobachten die betroffenen Arten nun besonders aufmerksam, doch nicht alle Tiere zeigen sofort sichtbare Stresssymptome. Das erschwert eine direkte Einschätzung ihres Gesundheitszustands. Die Polizei ermittelt weiter, hat jedoch bisher keine Spur zu den Tätern.
Erst im März 2026 war es zu einem ähnlichen Vorfall gekommen, als Unbekannte Gegenstände in Gehege des Zoos warfen. Wie mit solchen Fällen in Deutschland üblicherweise verfahren wird, dazu äußerten sich die Behörden nicht.
Der Zoo räumt derweil die beschädigten Bereiche auf und stellt sicher, dass die Tiere keinen weiteren Gefahren ausgesetzt sind. Die Polizei fahndet weiterhin nach den Verantwortlichen – bisher ohne Erfolg. Die vollständigen Folgen für die Tiere könnten sich erst mit der Zeit zeigen.