Vandalen in Erfurt: Fußball-Fans hinterlassen Spur der Zerstörung
Miriam AlbrechtVandalen in Erfurt: Fußball-Fans hinterlassen Spur der Zerstörung
Erfurt erlebt neue Welle fußballbezogener Vandalenakte
Am 26. März 2026 wurden in Erfurt hunderte Aufkleber entlang der Arnstädter Straße illegal angebracht – ein weiterer Fall von fußballbedingten Sachbeschädigungen. Bereits zwei Tage zuvor war eine Straßenbahn mit Graffiti besprüht worden. Die Behörden sehen sich mit steigenden Beseitigungskosten und laufenden Ermittlungen konfrontiert.
Die Tat ereignete sich in der späten Nacht zwischen 23:00 und 23:15 Uhr, als Unbekannte Aufkleber an Laternenmasten, Stromkästen und anderen öffentlichen Flächen anbrachten. Bei einer anschließenden Durchsuchung des Gebiets beschlagnahmte die Polizei noch nicht verwendete Aufkleber.
Zwei 24-jährige Männer mit Vorstrafen wurden in der Nähe angetroffen und kontrolliert. Zwar gab es keine Festnahmen, doch die Beamten prüfen mögliche Verbindungen zu dem Vorfall.
Der aktuelle Fall reiht sich in eine Serie fußballbezogener Schäden in Erfurt ein. Erst am 24. März war eine Straßenbahn mit Graffiti beschmiert worden, was Sorgen über wiederkehrende Vandalenakte weckte. Die Kosten für die Entfernung der neu angebrachten Aufkleber werden voraussichtlich über 2.000 Euro betragen.
Die Polizei ermittelt im Fall der Arnstädter Straße wegen Sachbeschädigung. Die Aufräumarbeiten laufen bereits, während die Behörden weitere Maßnahmen gegen die wiederholten Zerstörungen prüfen. Die genauen finanziellen Folgen der beiden jüngsten Vorfälle werden noch bewertet.






