USMCA-Reform: Mexiko und USA einig über nächste Schritte nach Konsultationen
Paul MüllerUSMCA-Reform: Mexiko und USA einig über nächste Schritte nach Konsultationen
Mexiko und die USA haben Schritte unternommen, um das Handelsabkommen USMCA zu überprüfen und zu stärken. Der Konsultationsprozess ist nun abgeschlossen und stößt auf breite Unterstützung für die Fortführung des Abkommens. Eine zentrale Rolle in den Gesprächen spielte der mexikanische Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard während seines jüngsten Besuchs in Washington.
An der USMCA-Konsultation beteiligten sich über 30 Industriezweige, darunter Gewerkschaften, Arbeitnehmerverbände und Vertreter der Landwirtschaft. Ihre Beiträge prägten die nächste Phase der Verhandlungen maßgeblich.
Ebrard traf sich mit US-Beamten, um anhaltende Bedenken zu erörtern – insbesondere die Zölle auf Stahl und Aluminium. Diese Abgaben bezeichnete er als dysfunktional und kostspielig für Unternehmen auf beiden Seiten des Grenzes.
Mexiko setzte sich zudem für stabile Zollregelungen im Automobilsektor ein. Ziel ist es, unfaire Konkurrenz zu verhindern und die Produktionskosten kalkulierbar zu halten. Ebrard bestätigte, dass sich alle Beteiligten nun darauf verständigt hätten, die Überprüfung des USMCA voranzutreiben.
Die Konsultationen haben eine klare Richtung für die Aktualisierung des Abkommens vorgegeben. Die Zölle auf Stahl, Aluminium und Automobilprodukte bleiben für Mexiko Priorität. Die Verhandlungen werden fortgesetzt, während beide Länder auf eine überarbeitete Version des USMCA hinarbeiten.






