03 May 2026, 17:00

USA verschärfen ESTA-Regeln: Social-Media-Daten und Familienangaben werden Pflicht

Eine handgezeichnete Karte der Vereinigten Staaten mit Illustrationen von Menschen, Tieren und Gegenständen und dem Wort "Freiheit" unten.

USA verschärfen ESTA-Regeln: Social-Media-Daten und Familienangaben werden Pflicht

Reisende in die USA könnten bald strengere Einreisebestimmungen nach aktualisierten ESTA-Regeln erwarten. Ab kommendem Montag könnten Antragsteller aufgefordert werden, jahrelange Aktivitäten in sozialen Medien, Telefonnummern sowie detaillierte Familienangaben preiszugeben. Die Änderungen folgen auf eine 60-tägige Überprüfungsphase, die an diesem Wochenende endet.

Die US-Regierung hat die Gebühr für die ESTA-Registrierung von 21 auf 40,27 US-Dollar für Touristen und Geschäftsreisende erhöht. Neben der Preiserhöhung müssen Antragsteller nun auch Angaben zu ihren Social-Media-Konten der letzten fünf Jahre machen. Zudem ist ein gültiger elektronischer Reisepass erforderlich, der den gesamten Aufenthalt abdeckt.

Es werden mehr persönliche Daten verlangt als bisher. Reisende müssen Telefonnummern der letzten fünf Jahre sowie E-Mail-Adressen des vergangenen Jahrzehnts angeben. Zusätzlich sind Daten wie Geburtsdaten, Adressen und Telefonnummern von Familienmitgliedern verpflichtend.

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Behörden begründen die verschärften Regeln mit Sicherheitsbedenken. Die Maßnahmen sollen die USA vor potenziellen ausländischen Bedrohungen schützen. Datenschutzexperten warnen jedoch Reisende, die Risiken abzuwägen, bevor sie derart umfangreiche persönliche Informationen preisgeben.

Die neuen Vorschriften könnten bereits ab Montag in Kraft treten. Schweizer Staatsbürger und andere ausländische Besucher müssen sie einhalten, wenn sie in die USA einreisen wollen. Das aktualisierte ESTA-Verfahren verlangt deutlich mehr persönliche und digitale Daten als in den Vorjahren.

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