24 May 2026, 20:40

USA debattieren erneut über Übernahme Grönlands – Trump-Berater fordert Kontrolle

Trump schließt Militärübernahme von Grönland nicht aus

USA debattieren erneut über Übernahme Grönlands – Trump-Berater fordert Kontrolle

Ein hochrangiger Beamter des Weißen Hauses hat die Diskussionen über eine mögliche US-Kontrolle über Grönland neu entfacht. Stephen Miller, stellvertretender nationaler Sicherheitsberater, erklärte, Washington bestehe darauf, dass die arktische Insel Teil der Vereinigten Staaten werden müsse. Seine Äußerungen folgen einem Beitrag seiner Frau Katie Miller in den sozialen Medien, der Grönland mit der amerikanischen Flagge gezeigt hatte.

Die Debatte gewann an Fahrt, nachdem Katie Miller auf X (ehemals Twitter) eine Karte geteilt hatte, auf der Grönland unter der Flagge der USA dargestellt war. Kurz darauf begann der ehemalige Präsident Donald Trump, sich für eine amerikanische Kontrolle über das Territorium einzusetzen. Er argumentierte, die Sicherung Grönlands sei entscheidend für den Schutz der NATO und die Durchsetzung strategischer Interessen der USA.

Stephen Miller unterstrich später diese Position und stellte sie als Teil des weiteren Sicherheitsrahmens der USA dar. Er betonte die Notwendigkeit, die Arktis zu verteidigen – eine Region von zentraler geopolitischer Bedeutung. Auf die Frage nach möglichen Methoden lehnte er eine militärische Übernahme nicht grundsätzlich ab.

In einer kühnen Aussage erklärte er: „Wir sind eine Supermacht, und unter Präsident Trump werden wir uns auch wie eine verhalten.“ Seine Worte deuten auf einen selbstbewussteren Kurs der US-Außenpolitik unter einer möglichen künftigen Trump-Regierung hin.

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Die US-Regierung hat bisher keine konkreten Schritte zur Übernahme Grönlands dargelegt. Millers Äußerungen lassen jedoch die Bereitschaft erkennen, aggressive Maßnahmen in Betracht zu ziehen. Die strategische Lage der Insel zieht weiterhin die Aufmerksamkeit globaler Mächte auf sich.

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