US-Kongress beschließt Wohnungsbau-Reform – doch Trump blockiert die Unterschrift
Paul MüllerUS-Kongress beschließt Wohnungsbau-Reform – doch Trump blockiert die Unterschrift
Der US-Kongress hat ein Gesetzespaket verabschiedet, das den Wohnungsbau im ganzen Land fördern soll. Das Ziel ist es, die finanzielle Belastung für Hauskäufer und Mieter zu verringern und insbesondere einkommensschwache Haushalte bei der Finanzierung von Wohnraum zu unterstützen. Das Gesetz beseitigt regulatorische Hürden und schafft Anreize für den Neubau von Wohnraum. Ursprünglich hatte Präsident Trump vor, das bundesweite Wohnungsbaugesetz zu unterzeichnen, entschied sich jedoch trotz überparteilicher Unterstützung und potenzieller Vorteile für finanziell belastete Amerikaner dagegen. Die Zukunft des Gesetzes bleibt damit ungewiss, da es bisher nicht unterzeichnet wurde.
In Kalifornien wurde unterdessen eine Anleihe in Höhe von 11,25 Milliarden US-Dollar verabschiedet, um den sozialen Wohnungsbau zu finanzieren. Die sogenannte Anleihenvorlage soll vor allem einkommensschwache Haushalte unterstützen und dringend benötigte Sozialwohnprojekte ermöglichen. Sie wird am 3. November zur Abstimmung stehen. Die Ablehnung des bundesweiten Gesetzes durch Präsident Trump wirft Fragen über die weitere Entwicklung auf. Gleichzeitig setzt Kalifornien mit der geplanten Anleihe ein klares Zeichen für die Förderung von bezahlbarem Wohnraum, deren Schicksal nun von der Abstimmung im November abhängt.
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