09 May 2026, 16:32

US-Arbeitsmarkt wächst mit 115.000 neuen Jobs – doch nicht alle profitieren

Liniengraph, der die Beschäftigungsratentrends in Frankreich von 2000 bis 2012 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

US-Arbeitsmarkt wächst mit 115.000 neuen Jobs – doch nicht alle profitieren

Der US-Arbeitsmarkt verzeichnete im April ein stetiges Wachstum: Die Wirtschaft schuf 115.000 neue Stellen. Trotz dieses Zuwachses blieb die Arbeitslosenquote stabil bei 4,3 Prozent. Während einige Branchen florierten, mussten andere Rückgänge bei den Beschäftigtenzahlen hinnehmen.

Der aktuelle Arbeitsmarktbericht zeigt gemischte Ergebnisse in den verschiedenen Wirtschaftszweigen. Die Gesundheitsbranche führte mit 37.000 neuen Arbeitsplätzen, gefolgt vom Transport- und Lagerwesen, das um 30.000 Stellen wuchs. Auch der Einzelhandel verzeichnete einen moderaten Anstieg und steuerte 22.000 zusätzliche Jobs bei.

Nicht alle Sektoren entwickelten sich jedoch positiv: Die Informationsbranche verlor im April 13.000 Arbeitsplätze – ein spürbarer Rückgang. Gleichzeitig stieg die Gesamtzahl der erwerbslosen Amerikaner:innen auf 7,4 Millionen.

Die Arbeitslosenquoten unterschieden sich deutlich nach demografischen Gruppen. Jugendliche waren mit einer Quote von 14,4 Prozent am stärksten betroffen, während die Arbeitslosigkeit unter Schwarzen Amerikaner:innen bei 7,3 Prozent lag. Ökonomen hatten ursprünglich nur mit 65.000 neuen Stellen gerechnet – der tatsächliche Zuwachs von 115.000 übertrifft die Erwartungen damit deutlich.

Die April-Daten unterstreichen die anhaltende Stärke in den Bereichen Gesundheitswesen, Logistik und Einzelhandel. Dennoch bleiben Ungleichheiten bestehen, insbesondere für junge Arbeitnehmer:innen und bestimmte Minderheitengruppen. Insgesamt zeigt der Arbeitsmarkt weiterhin Widerstandsfähigkeit, auch wenn in einzelnen Branchen und Bevölkerungsgruppen weiterhin Herausforderungen bestehen.

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