21 March 2026, 20:08

Ulms Haushalt 2025: Mehr Steuern, doch die Schulden explodieren auf Rekordniveau

Plakat mit Text und Logo, das zeigt, dass Amerikaner durch Maßnahmen der Biden-Harris-Regierung 5,5 Milliarden Dollar jährlich sparen.

Ulms Haushalt 2025: Mehr Steuern, doch die Schulden explodieren auf Rekordniveau

Trotz eines Steuermehreinnahmen von 25 Millionen Euro im Jahr 2025 bleibt die Haushaltslage Ulms angespannt. Die Schulden der Stadt sind auf den höchsten Stand seit 2007 gestiegen, was kaum Spielraum für neue Projekte lässt. Beamte warnen, dass anhaltende Kostensteigerungen und unvorhergesehene Ausgaben nahezu alle zusätzlichen Einnahmen aufgezehrt haben.

Die Stadt nahm 2025 rund 192 Millionen Euro an Gewerbesteuern ein – ein Plus, das unter anderem auf Nachzahlungen und einmalige Effekte zurückgeht. Doch nach den Pflichtabführungen an Bund und Land verblieb Ulm von den Mehreinnahmen nur ein Betrag von 25 Millionen Euro.

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Ungeplante Belastungen und steigende Ausgaben in mehreren Bereichen fraßen den Großteil der verbleibenden Mittel auf. Allein die Notausgaben beliefen sich auf etwa 12,6 Millionen Euro und verschärften die Lage zusätzlich. In der Folge konnte die Stadt auch 2025 erneut nichts in ihre Rücklage für Sanierungen und Modernisierungen einstellen – Investitionen in die Zukunft müssen damit weiter warten.

Gleichzeitig stieg die Verschuldung um rund 31 Millionen Euro auf insgesamt 129 Millionen Euro an. Das ist fast doppelt so viel wie noch vor zwei Jahren und markiert die höchste Schuldenlast seit 2007. Da die Liquidität weiter sinkt, sind bei wachsenden Investitionsbedarfen weitere Kreditaufnahmen wahrscheinlich.

Die finanzielle Perspektive Ulms bleibt eng, ohne Raum für größere neue Vorhaben. Die Zahlen für 2025 zeigen: Höhere Einnahmen haben den Druck nicht verringert, da die Schulden steigen und Rücklagen unangetastet bleiben. Künftige Haushalte werden ähnlichen Zwängen unterliegen – es sei denn, die Ausgabentendenzen ändern sich grundlegend.

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